Hilfe: Sie befinden sich auf...

Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, Kiel, 08.03.07

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, Kiel, 08.03.07

MAR-ECO: Projekt der Meeresforschung gewinnt EU Descartes Preis für Wissenschaftskommunikation

Das internationale Projekt MAR-ECO unter Beteiligung Kieler Meereswissenschaftler gewann den angesehenen europäischen Descartes Preis 2006 für Öffentlichkeitsvermittlung in der Wissenschaft. Das 2001 ins Leben gerufene Forschungsvorhaben hat das Ziel, die Ökosysteme am mittelatlantischen Rücken zwischen Island und den Azoren zu erforschen und diese Ergebnisse über vielfache Kanäle einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.

Der Tiefseekalmar Promachoteuthis sloani, entdeckt während der 2004 MAR-ECO Fahrt zum Mittelatlantischen Rücken.
U. Piatkowski / IFM-GEOMAR

16 Nationen rund um den Nordatlantik beteiligen sich an MAR-ECO, darunter auch Deutschland. Dr. Uwe Piatkowski, Meeresbiologe am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel, ist einer der Gründer und Gestalter des Projekts. "Ich habe mich über diese Auszeichnung riesig gefreut, weil es unsere Bemühungen bestätigt, eine enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit herzustellen", erzählt der Wissenschaftler begeistert. Dr. Piatkowski war Teilnehmer einer interdisziplinären Expedition zum Mittelatlantischen Rücken im Jahre 2004. Ziel der Fahrt war es, die wenig bekannten und faszinierenden Ökosysteme in diesem Bereich des Ozeans mit einer Vielfalt von Methoden zu erkunden, wie zum Beispiel Tauchroboter, ausgeklügelte Fanggeräte, optische und hydro-akustische Systeme. Als Experte für Cephalopoden oder Tintenfische hat sich Dr. Piatkowski in erster Linie der Erkundung von freischwimmenden größeren Organismen wie Fische, Wale, Krabben und natürlich Tintenfische gewidmet. Während der Expedition konnte der Kieler Meeresforscher, unter anderen Meeresorganismen, auch zwei neue Arten von Tintenfischen identifizieren.

Dr. Piatkowski hebt hervor, dass die erfolgreiche Außenwirkung nur möglich wurde durch die exzellente Zusammenarbeit der zahlreichen beteiligten Wissenschaftler sowie die effektive Koordinierung des Projekts durch die Kollegen an dem Institut für Meeresforschung (Institute of Marine Research) und der Universität Bergen, Norwegen. Stellvertretend für die Mitglieder von MAR-ECO nahm der leitende Koordinator, Odd Aksel Bergstad, den Preis am 07. März in Brüssel entgegen.

Ansprechpartner:
Dr. Uwe Piatkowski, Steering Committee MAR-ECO, Tel. 431 - 600 4571, upiatkowski@ifm-geomar.de
Mona Botros, Dipl.-Journ., M.S., Tel. 0431 - 600 2807, mbotros@ifm-geomar.de

Weitere Informationen:


Mona Botros, Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, Kiel
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Geheimagenten für CD-Brennerei und Internet 
 Positive Bewertung des DPZ durch Senatskommission der Leibniz-Gemeinschaft