Hilfe: Sie befinden sich auf...

Universität des Saarlandes, 18.01.07

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Universität des Saarlandes, 18.01.07

Krebs und Umwelt: Ursachen und Prävention

Man geht von mehr als 420.000 Krebs-Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland aus. Im Saarland sind es etwa 6.000 Krebs-Neuerkrankungen pro 1 Mio. Einwohner. Rund 210.000 Personen versterben in Deutschland pro Jahr an einem Karzinom, im Saarland rund 3.000 pro 1 Mio. Einwohner.
Etwa 25 % aller Todesfälle werden in Deutschland auf ein Karzinom zurückgeführt. Die Zahl der Krebs-Neuerkrankungen ist allerdings doppelt so hoch. Laut Saarl. Krebsregister versterben 27 % aller männlichen und 29 % aller weiblichen Personen an einem Karzinom. Und sogar 73 % aller männlichen und 46 % aller weiblichen Personen werden eine Krebserkrankung erleiden.

Die Karzinom-Schwerpunkte liegen z. Z. bei den Männern bei den Atemwegen und Lungen mit 18 %, Verdauungsorganen mit 29 %, Harn- und Geschlechtsorgane mit 34 % (Prostatakarzinom allein 25 %), bei den Frauen gynäkologische Karzinome mit 40 % (Mammakarzinom allein 27 %), Verdauungsorgane 28 %.
Tabakrauch und Fehlernährung werden bereits für 60 % aller Karzinome als ursächlich eingeschätzt. Zählt man Alkohol, Luftverschmutzung, UV-Licht, Beruf und übertragene Infektionen hinzu, so wären mehr als 3/4 aller Karzinome durch den persönlichen Lebensstil (mit-)bedingt.
"Auf unserem Umweltmedizinischen Forum werden die Karzinom-Schwerpunkte, -Ursachen, Vorsorgeuntersuchungen und die Krebs-Prävention jeweils genauer analysiert", erläutert Professor Dr. med. Axel Buchter, Direktor des Instituts und Poliklinik für Arbeitsmedizin
der Universität des Saarlandes und Präventivmedizinisches Zentrum für arbeits- u. umweltbedingte Erkrankungen am UKS. "Hierzu wurden die Fachkolleginnen und Kollegen des Saarl. Krebsregisters, der Med. Genetik, der Lebensmitteltoxikologie, der Urologie, der Gynäkologie, der Virologie und der Dermatologie als Referenten gewonnen."
Es wird geschätzt, dass man mit intensiven Maßnahmen der Krebsprävention mittelfristig eine Senkung der Krebssterblichkeit um etwa 1/3 erreichen kann. "Für die Krebs-Prävention ist jeder persönlich für sich zuständig", betont Professor Buchter. "Die Kernpunkte betreffen Rauchen, Ernährung, Übergewicht, Bewegung, Alkohol, Sonnenstrahlen, Viren, Schadstoffe der Umwelt und am Arbeitsplatz sowie die Vorsorgeuntersuchungen."

Kontakt für Rückfragen:

Univ.-Prof. Dr. med. A. Buchter
Institut und Poliklinik für Arbeitsmedizin der Universität des Saarlandes und Präventivmedizinisches Zentrum für arbeits- u. umweltbedingte Erkrankungen

Wir würden uns freuen, wenn die Medien hierzu berichten würden. Für evtl. Interviews eignet sich die Pause am 20.01.2007 gegen 11.00 Uhr.

Zu vorherigen Kontakten sind wir gerne bereit:

Tel. (06841) 16-26801 oder 16-26802, E-Mail: amabuc@uniklinikum-saarland.de

Programm:

09.15 Begrüßung
Präsident Dr. Gadomski, Präsident der Ärztekammer des Saarlandes

09.25 Einführung: Schwerpunkte der umweltbedingten Karzinome
Prof. Dr. Buchter und OA Dr. Müller, Arbeitsmedizin, UKS

09.35 Unser Krebs-Erkrankungsrisiko !
Frau Stegmaier, stellv. Leiterin des Saarländischen Krebsregisters

09.45 Diskussion

09.55 Gibt es Krebs-Familien?
Prof. Dr. med. W. Henn, Medizinische Genetik, UdS

10.05 Diskussion

10.15 Karzinome und Ernährung
Prof. Dr. Dr. med. D. Schrenk, Lebensmitteltoxikologie, TU Kaiserslautern

10.30 Diskussion

10.40 Prostatakarzinom und Umwelteinflüsse
Prof. Dr. med. B. Wullich, Ltd. Oberarzt Klinik für Urologie und Kinderurologie, UKS

10.50 Diskussion

11.00 Pause

11.30 Umweltfaktoren bei gynäkologischen Tumoren
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. W. Schmidt, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde,
Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin, UKS

11.40 Diskussion

11.50 Karzinome durch Infektionen
Prof. Dr. rer. nat. N. Müller-Lantzsch, Direktor des Instituts für Virologie, UKS

12.00 Diskussion

12.10 UV-Licht, Vitamin D und Hautkrebs: Wieviel Sonne braucht der Mensch?
Prof. Dr. med. J. Reichrath, Ltd. Oberarzt Klinik für Dermatologie

12.20 Diskussion

12.30 Karzinom-Prävention und abschließende Diskussion
Prof. Dr. Buchter, Arbeitsmedizin, UKS

Weitere Informationen:


Saar - Uni - Presseteam, Universität des Saarlandes
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
"Konsortial-Benchmarking im Einkauf" - Auszeichnungen für Unternehmen mit der besten Einkaufsorganisation 
 Bessere Perspektiven für junge Forscher in Deutschland