Hilfe: Sie befinden sich auf...

Technische Universität Darmstadt, 03.05.06

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Technische Universität Darmstadt, 03.05.06

Das Kraftpaket: Neuer Supercomputer für Hessens Hochschulen

An der Technischen Universität wird heute ein neuer "Supercomputer" offiziell eingeweiht. Der Hochleistungsrechner kann pro Sekunde 4,2 Billionen Additions- oder Multiplikationsaufgaben lösen, und gehört damit im aktuellen Ranking (www.top500.org) zu den hundert schnellsten Großrechnern weltweit.

Das schwarze Kraftpaket: 4,2 Billionen Rechenaufgaben pro Sekunde
Foto: TU Darmstadt

Hauptaufgabe des neuen Kraftpakets ist es, die Lücke zwischen den vergleichsweise geringen Leistungen von Einzelrechnern und kleinen Clustern in Instituten und den wirklich großen Maschinen in Bundeshöchstleistungsrechenzentren wie München, Jülich oder Stuttgart zu schließen. Der Supercomputer steht Wissenschaftlern aller hessischen Hochschulen offen. Wie viel Rechenzeit den einzelnen Universitäten zusteht, richtet sich nach ihrem Anteil an den insgesamt 2,5 Millionen Euro Investitionskosten. Den Löwenanteil steuerte die TU Darmstadt bei. Sie wird gut 65 Prozent der Rechenzeit nutzen können. Gefördert wurde die Anschaffung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den Bund. Harald Lemke, hessischer

Staatssekretär für E-Government und Informationstechnik, erklärte zum
Engagement des Landes: "Die Großrechner-Leistung gehört heute zur
Infrastruktur einer Technischen Universität wie Wasser und Strom. Ohne
leistungsfähige Super-Computer wäre Forschung in vielen Disziplinen nicht
mehr möglich."

Wissenschaftliches Hochleistungsrechnen kann die Entwicklungszeiten
für neue Technologien entscheidend senken. Probleme, die aufgrund
ihrer Komplexität ohne eine numerische Simulation vermutlich nie
lösbar wären, können so angegangen werden. Klassische
Anwendungsfelder sind zum Beispiel Strömungssimulationen für den
Automobilbau oder die Wetter- und Klimavorhersage. Auch
molekulardynamische Simulationen, die für die Erforschung von
Krankheiten wie Grippe oder Krebs neue Erkenntnisse liefern können,
kann ein Supercomputer errechnen. Michael Schäfer,
Direktoriumsmitglied des Forschungszentrums Computational Engineering an
der TU: "Die deutliche Steigerung der hessischen
Hochleistungsrechenkapazität ist notwendig, damit wir unsere
Spitzenposition, zum Beispiel in der molekulardynamischen und der
Strömungssimulation, auch in Zukunft behaupten können." Kern der nun
vorgenommenen Erweiterung am bereits bestehenden Darmstädter Großrechner
ist ein Verbund von 60 einzelnen Computern des Typs IBM p575. Jeder dieser
Einzelknoten verfügt über 8 Prozessoren und 32 GB Arbeitsspeicher. Martin
Jetter, Leiter der Beratungssparte Global Business Services für Nordost
Europa bei IBM: "Unser IBM Hochleistungsrechner an der Technischen
Universität Darmstadt professionalisiert universitäre Forschung weiter.
Die TU Darmstadt und das Land Hessen beweisen damit Pioniergeist und
Innovationswille."

Weitere Informationen:


Jörg Feuck, Technische Universität Darmstadt
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Vom Rennsteig auf den Beutenberg: Biologie- und Chemielehrer zur Fortbildung auf dem Campus 
 Öffentliche Vorhofflimmer-Sprechstunde