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Universität Trier, 21.08.07

Kooperationsverträge mit der Armenischen Akademie der Wissenschaften und der Yerevan State University

Seit 1989 pflegt das Fach Mathematik der Universität Trier intensive Kontakte zu Mathematikern der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Armenien und der Yerevan State University. Die langjährige wissenschaftliche Zusammenarbeit mit diesen beiden armenischen Einrichtungen wurde jetzt mit zwei Kooperationsverträgen für die Zukunft abgeschlossen.
Die armenische Akademie der Wissenschaften, ist eine eigenständige Einrichtung in Yerevan, hat mit eigenem Promotionsrecht, eigenen Master- und Studiengänge einen renommierten Status und fördert begabte Studierende der Universität. Prof. Dr. Norair Arakelian, Mitglied der Akademie, wurde im Juni 2004 mit der Ehrendoktorwürde der Universität Trier für seine bahnbrechenden Forschungsergebnisse und die Zusammenarbeit mit dem Fach Mathematik an ausgezeichnet. Seine mathematischen Lösungssätze tragen Namen wie "Arakelianischer Approximationssatzes", "Arakelianmenge" oder "Arakelianischen Handschuh".
"Die wissenschaftliche Zusammenarbeit ist von großer Bedeutung für uns", so Universitätspräsident Prof. Peter Schwenkmezger anlässlich der Unterzeichnung der beiden Kooperationsabkommen. Bereits 1996 gab es eine Vereinbarung zum Studierendenaustausch, damals initiiert von Prof. Dr. Susanne Dierolf. "Mit diesem neuen Übereinkommen wird der Studierenden-, Wissenschaftler- und Lehrendenaustausch intensiviert mit neuen und besseren Bedingungen für die Zusammenarbeit", betonte der Rektor der Universität Yerevan Aram Semonyan.

Der Austausch zwischen Mitgliedern des Lehr- und Wissenschaftskörpers der beiden Universitäten und der Akademie haben das Ziel, Seminare, Kurse, Konferenzen, Vorlesungen und gemeinsame wissenschaftliche Forschungsprojekte zu realisieren, heißt es in den Kooperationsabkommen. Mit dazu gehört ein Austausch der Publikationen und Informationen in Bereichen von gegenseitigem Interesse. Ebenso werden der Austausch von graduierten und postgraduierten Studierenden, der Austausch von Studierenden während des Studiums sowie deren Einbindung in professionelle Programme intensiviert. Über die wissenschaftlichen - und universitären Kontakte hinaus sollen Kultur und Sprache vermittelt werden. Kontaktpersonen an der Universität Trier sind Prof. Dr. Wolfgang Luh, Prof. Dr. Jürgen Müller und Prof. Dr. Leonhard Frerick.


Heidi Neyses M. A., Universität Trier
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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