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Fachhochschule Lausitz, 18.07.06

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Fachhochschule Lausitz, 18.07.06

Kooperationsvereinbarung mit dem Kunststoffnetzwerk Brandenburg

Der erste Vizepräsident der Fachhochschule Lausitz, Prof. Dr. Günter H. Schulz (li.), und der Geschäftsführer des Kunststoffnetzwerkes Brandenburg e.V., Carsten Baumeister, bei der Vertragsunterzeichnung.
Foto: Witzmann/ FH Lausitz

Zwei Modellprojekte des Landes starteten mit einer Auftaktveranstaltung an der an der FH Lausitz.

Der erste Vizepräsident der FH Lausitz, Prof. Dr. Günter H. Schulz, und der Geschäftsführer des Kunststoffnetzwerkes Brandenburg e.V., Carsten Baumeister, unterzeichneten am 17. Juli 2006 an der Hochschule in Senftenberg eine Kooperationsvereinbarung.

Diese regelt die konkrete Zusammenarbeit in dem Projekt des Kunststoffnetzwerkes "Mehr Kompetenz für morgen", das im Bereich Chemie und Kunststofftechnik angesiedelt ist. Die FH Lausitz ist hier neben der TÜV Rheinland Group NL Lauchhammer strategischer Partner und wird sich mit ihren Kompetenzen unter Federführung der Lausitzer Technologie Transferstelle für die nächsten zwei Jahre insbesondere in den Bereichen Projektsteuerung und Qualifizierung einbringen.


Ebenso wirkt die Hochschule in dem Projekt "EnterScience" der in Finsterwalde ansässigen Entwicklungsgesellschaft Energiepark Lausitz (EEpl) mit, das von der Arbeitsgemeinschaft Metall- und Elektroindustrie Südbrandenburg (ARGE MEI) getragen wird. Strategische Partner sind in diesem Projekt neben der Kjellberg-Stiftung als europäischem Branchenführer auf dem Gebiet des Plasmaschweißens die WEQUA GmbH Lauchhammer und das Berlin-Brandenburger Institut für Sozialwissenschaftliche Studien e.V. (BISS).

Bei den beiden Projekten in der Lausitz handelt es sich um zwei von sechs Modellprojekten, mit denen das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen im Rahmen der Innopunkt-Kampagne im Land Brandenburg die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft fördern, Arbeitsplätze sichern und neu schaffen will. Ausgewählt wurden die Projekte, für die Mittel des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung stehen, aus 28 eingereichten Ideenvorschlägen im INNOPUNKT-Wettbewerb "Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Unternehmen stärken". Die Fördersumme für beide Projekte beträgt insgesamt 660.000 Euro.

Vor der Vertragsunterzeichnung an der Hochschule begrüßte der erste Vizepräsident der FH Lausitz zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Medienzentrum "Konrad Zuse" zur Auftaktveranstaltung für beide Modellprojekte. In seinen Ausführungen verwies er auf deren Bedeutung für die Zukunft der Region. Der Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Energiepark Lausitz, Marco Bünger, und der Geschäftsführer des Kunststoffnetzwerkes Brandenburg e.V., Carsten Baumeister, stellten die Projekte vor. Ebenso wie Vertreter aus kleinen und mittleren Unternehmen der Kunststoffindustrie und der Metall- und Elektroindustrie der Region machten sie einen großen Bedarf an Hochschulabsolventen, insbesondere der FH Lausitz, deutlich.

Jan Rücker als Vorstandsmitglied des Kunststoffnetzwerkes sprach zu Fragen der Vernetzung von Forschung, Entwicklung und Unternehmen. Der Geschäftsführer der ITEC-GmbH Esterwerda, Siegfried Deutschmann, und der Geschäftsführer der Tyroller Hydraulik Herzberg, Manfred Kurde, riefen Wissenschaftler und Studierende zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Produkte auf.


Ralf-Peter Witzmann, Fachhochschule Lausitz
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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