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Schader-Stiftung, 28.08.06

Kongress "Zuwanderer in der Stadt - Perspektiven sozialräumlicher Integration"

Der Kongress dokumentiert den Abschluss des Projektes "Zuwanderer in der Stadt", das die Schader-Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem Deutschen Institut für Urbanistik Difu und dem Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung GmbH an der Ruhr- Universität Bochum InWIS seit Anfang 2004 durchführt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm "Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert" gefördert.


Unsere Gesellschaft schrumpft und altert. Demgegenüber wächst die Zahl der Personen mit Migrationshintergrund deutlich und schnell. Vor allem in Großstädten haben sich ethnisch geprägte Quartiere entwickelt. Nicht selten häufen sich hier Arbeitslosigkeit, Armut und geringe Bildungschancen. Gleichzeitig haben diese Gebiete eine Brückenfunktion, soziale und familiäre Netze erleichtern die Integration der Zuwanderer in die Aufnahmegesellschaft. Das städtische Quartier wird also zu dem Ort, an dem sich entscheidet, ob Integration gelingt.

Vor diesem Hintergrund hat sich das Projekt "Zuwanderer in der Stadt" mit der Frage beschäftigt, wie Integration vor Ort in den Wohnquartieren gelingen kann und welchen Beitrag Kommunen und Wohnungsunternehmen zur sozialen und räumlichen Integration von Zuwanderern leisten können. Im Mittelpunkt standen praktische Maßnahmen zur Integration auf der Stadtteilebene.

Auf Grundlage der 'Empfehlungen zur stadträumlichen Integrationspolitik' haben Verwaltungen und Wohnungsunternehmen aus den kooperierenden Großstädten Berlin-Mitte, Essen, Frankfurt a. Main, Hamburg, Hannover, Mannheim, München und Nürnberg Maßnahmen in ausgewählten Stadtquartieren initiiert. Die Ergebnisse dieses Prozesses möchten wir auf dem Kongress am 28./29.09.06 in Nürnberg zur Diskussion stellen.

Der Kongress wendet sich an Praktiker aus Politik, Verwaltung und Wohnungswirtschaft sowie an Akteure vor Ort und Wissenschaftler aus den einschlägigen Disziplinen. Bundesinnenminister Schäuble wird den Kongress mit einem Vortrag eröffnen.

Eine Begleitausstellung dokumentiert die integrationspolitischen Handlungsansätze der beteiligten Städte und stellt ausgewählte Good-Practice-Beispiele vor.

Die Ergebnisse der Begleitforschung zum Projekt und eine Sammlung von Good-Practice-Beispielen aus den Städten werden als Publikationen zur Veranstaltung vorliegen.

Eine Pressekonferenz findet am 28. September gegen 12.30 Uhr im CCN, Pressezentrum West, Saal Madrid statt. Teilnehmer sind: Oberbürgermeister Ulrich Maly, Nürnberg, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetags, der Präsident des GdW Lutz Freitag, Bettina Reimann als Vertreterin des Difu, Melanie Kloth als Vertreterin des InWIS und der Projektleiter Christoph Kulenkampff von der Schader-Stiftung.

Weitere Informationen:


Dipl.-Soz. Peter Lonitz, Schader-Stiftung
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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