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Universität zu Köln, 29.08.06

Instabile Ökosysteme der Karbonzeit

Instabile Ökosysteme der Karbonzeit und Parallelen zur modernen Welt
Tagung am Geologischen Institut

Die Arbeitsgruppe Paläontologie und Historische Geologie am Institut für Geologie und Mineralogie organisiert ein internationales Karbon-Symposium ( Steinkohle), welches aus einer kombinierten Gelände- und Vortragsveranstaltung besteht. Das Symposium findet statt in der Zeit von
Mittwoch, den 6. September 2006, 9.00 Uhr bis Freitag, den
8. September 2006, ca. 18.00 Uhr, Im Großen Hörsaal der
Geowissenschaften, Institut für Geologie
und Mineralogie, Zülpicher Straße 49a, 50674 Köln.

Im Mittelpunkt steht die Rekonstruktion und Interpretation karbonischer Lebens- und Ablagerungsräume verschiedenster Dimensionen, bis hin zur Analyse sedimentärer (durch Ablagerung entstanden) Becken und deren wirtschaftlichen Potential (Meeresspiegel, Klima, Tektonik). Bezüglich des wirtschaftlichen Potentials wird nicht nur an die weit verbreiteten karbonischen Kohle- und davon abzuleitenden Gaslagerstätten in Nordrhein-Westfalen sondern auch an die Lagerstätten im Gürtel von Kasachstan bis Kyrgistan erinnert. Zum anderen weisen die instabilen Ökosysteme der Karbonzeit zahlreiche Parallelen zur modernen Welt auf. Dies sind z. B. junge Gebirge, instabile Klimata mit Vereisungen, Meeresspiegelveränderungen, Aussterbeereignisse und Neubesiedlungen. Die Veranstaltung steht in einer Reihe mit Symposien in Manchester (1984), Dublin (1994) und El Paso (2000). Der Schwerpunkt des Kongresses, From Platform to Basin, zollt der besonderen Lage Kölns im Unterkarbon am Übergang zwischen einem Flachmeer in Nordwesteuropa und einem tiefen Becken im Rheinischen Schiefergebirge Rechnung. Es werden Teilnehmer aus 21 Ländern erwartet.
Ansprechpartner: Professor Dr. Hans-Georg Herbig, Telefonnummer 0221/470-2533 oder 0172/6073295.
Internetlink: www.uni-koeln.de/math-nat-fak/geomin/arbeitsgruppen/paleo/herbig.html

Verantwortlich: Gabriele Rutzen
Unsere Presseinformationen finden Sie auch im World Wide Web unter http://www.uni-koeln.de/pi/.


Gabriele Rutzen, Universität zu Köln
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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