Hilfe: Sie befinden sich auf...

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen..., 16.03.07

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen..., 16.03.07

GNP-Kongress: Lähmungen u. Sprachstörungen nach Hirnschäden oft heilbar

"Bei neugeborenen Affen hinterlassen Schäden des motorischen Systems, wenn sie vor oder unter der Geburt erworben wurden, keine Ausfälle", erläutert Professor Dr. med. Ingeborg Krägeloh-Mann, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Neuropädiatrie und Geschäftführende Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Tübingen. Beim Menschen sei eine Kompensation nur teilweise möglich. Doch eine gewisse Plastizität sei vorhanden: Die Lähmung einer Hand wird nicht vollständig ausgeprägt, weil im Gehirn das Kontrollzentrum auf der gegenüberliegenden Gehirnhälfte die Aufgaben der geschädigten Hirnrinde übernehme. Diese Reorganisation sei jedoch niemals komplett. "Gewisse motorische Defizite bleiben an der betroffenen Hand bestehen", sagt Professor Krägeloh-Mann, die mit modernen Geräten die Plastizität des Gehirns erforscht. Dazu gehört beispielsweise die funktionelle Kernspintomographie. Sie macht sichtbar, welche Hirnregionen bei bestimmten Handlungen aktiv werden.


Besonders ausgeprägt ist die Plastizität bei Sprachstörungen. Wenn die meist linksseitig gelegenen Sprachzentren, zerstört wurden, übernehme häufig die rechte Großhirnhälfte ihre Aufgaben. Dies bringe zwar die ursprünglich dort angesiedelten Funktionen, wie visuell-räumliche Orientierung, etwas in Bedrängnis. Im Alltag bemerken die Betroffenen dies jedoch kaum. Warum die Plastizität beim unreifen Gehirn noch ausgeprägt ist, später aber immer mehr verloren geht, ist Gegenstand der aktuellen Forschung, deren Ergebnisse in Passau vorgestellt werden.

TERMINHINWEISE:

Kongress-Pressekonferenz:
Ist das kindliche Gehirn krank, braucht es Spezialisten:
Wie können Störungen frühzeitig erkannt und behandelt werden?
Donnerstag, 22. März 2007; 11.30 bis 12.30 Uhr
Seminarraum 007, Gebäude Informatik und Mathematik, Universität Passau

Hauptthema I: Plastizität des kindlichen Gehirns
Donnerstag, 22. März 2007, 14.00 bis 16.00 Uhr
Audimax, Universität Passau

--------------------------------------------------------------------------------

Pressekonferenz
anlässlich der 33. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP)
22. bis 25. März 2007, Universität Passau

Termin: Donnerstag, 22. März 2007; 11.30 bis 12.30 Uhr
Ort: Seminarraum 007, Gebäude Informatik und Mathematik, Universität Passau,
Innstraße 33, 94032 Passau

Ist das kindliche Gehirn krank, braucht es Spezialisten:
Wie können Störungen frühzeitig erkannt und behandelt werden?

IHRE THEMEN UND REFERENTEN

Aktuelles zur Situation der Neuropädiatrie
Privatdozentin Dr. med. Maja Steinlin, Präsidentin der Gesellschaft für Neuropädiatrie, Abteilungsleiterin Neuropädiatrie, Kinderklinik Inselspital, Medizinische Universitätsklinik Bern

Aktuelles zur 33. Jahrestagung der GNP - Daten und Fakten
Professor Dr. med. Franz Staudt FRCP, Tagungspräsident 2007, Leitender Arzt der Kinderklinik Dritter Orden, Passau

Autismus und Epilepsie - Folgen und Behandlungstratgien
Professor Dr. med. Bernd A. Neubauer, Schatzmeister der Gesellschaft für Neuropädiatrie, Leiter der Abteilung Neuropädiatrie und Sozialpädiatrie, Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH

Plastizität des kindlichen Gehirns verstehen und aktivieren
Professor Dr. med. Ingeborg Krägeloh-Mann, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Neuropädiatrie, Geschäftführende Direktorin, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Tübingen

Schnittstelle Neuropädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie -
Intensive Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes
Professor Dr. med. Michael Schulte-Markwort, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ärztlicher Leiter der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

--------------------------------------------------------------------------------

Akkreditierungsformular

33. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP)
22. bis 25. März, Universität Passau

___Ich werde die Pressekonferenz am 22. März 2007 persönlich besuchen.

___Ich werde den Kongress persönlich besuchen.

___Bitte informieren Sie mich kontinuierlich über aktuelle Themen der GNP
___per Post ___per E-Mail.

___Bitte schicken Sie mir das Hauptprogramm des Kongresses
___per Post ___per E-Mail.

___Ich kann leider nicht teilnehmen. Bitte schicken Sie mir das Informationsmaterial für die Presse
___per Post ___per E-Mail.

NAME:
MEDIUM:
REDAKTION/RESSORT:
ADRESSE:
TEL/FAX:
E-MAIL:

IHR KONTAKT FÜR RÜCKFRAGEN:
Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP)
Kongress-Pressestelle
Silke Jakobi
Postfach 30 11 20, D-70451 Stuttgart
Telefon: 0711 89 31 163, Fax: 0711 8931 566
E-Mail: jakobi@medizinkommunikation.org
Internet: www.neuropaediatrie-congress.de/


Medizin - Kommunikation, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachges
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Wege regionaler Nachhaltigkeit: Ernährung, Kultur und Lebensqualität in Ostfriesland 
 Deutschland muss ein Leitmarkt der Medizintechnik bleiben