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Technische Universität Kaiserslautern, 14.01.08

Fachbereich Informatik der TU Kaiserslautern erhält renommierten IBM Forschungspreis

Zur Förderung eines Forschungsprojektes im Bereich Informationsmanagement hat der Fachbereich Informatik der Technischen Universität Kaiserslautern den von IBM weltweit ausgeschriebenen renommierten Forschungspreis IBM Faculty Award erhalten. Im Rahmen einer Festveranstaltung in der Rotunde der Universität übergab Udo Hertz, Leiter der deutschen IBM-Entwicklung im Bereich Information Management, den mit 40.000 US-Dollar dotierten Preis.

Professor Stefan Deßloch vom Lehrstuhl für Informationssysteme, der den Preis für die von ihm geleiteten Forschungsarbeiten entgegennahm, würdigte dabei die enge Kooperation zwischen seinem Institut und der IBM: "Gerade bei einem praxisnahen Themenbereich wie der Informationsintegration ist eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie wichtig, um realistische Anforderungen zu definieren. Im Rahmen unserer Kooperation der IBM kann dies in idealer Weise geschehen".


Udo Hertz, Leiter der deutschen IBM-Forschung im Bereich Information Management, betonte die große Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit der Wissenschaft für sein Unternehmen: "Mit dem Faculty Award honorieren wir die richtungweisenden Arbeiten der Informatik an der TU Kaiserslautern. Die Förderung von praxisorientierten Projekten in der Wissenschaft ist ein zentrales Anliegen der IBM - und eine wichtige Investition in unser Unternehmen und den Standort Deutschland".

Vorgesehen ist dabei eine Förderung des Forschungsprojektes "Verarbeitung von Datenmengen in der Informationsintegration und in dienstorientierten Architekturen". Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Verfahren, die eine Integration von Daten aus verschiedenen Programmen und Datenbanken vereinfacht und damit ein wesentliches Problem des Informationsmanagements überwinden helfen könnte. Organisationen und Unternehmen verwenden in der Regel zur Abspeicherung ihrer Daten eine Vielzahl von unterschiedlichen, untereinander nicht kompatiblen Programme und Datenbanken. In der Regel müssen zur Informationszusammenführung verschiedenste, komplexe Technologien im Zusammenspiel angewendet werden. Die Integration und bessere Ausnutzung von Informationen scheitert deshalb heute in vielen Fällen. Die Entwicklung einer Software, die eine einfachere Informationsintegration erlaubt, könnte das damit Informationsmanagement von Organisationen und Unternehmen deutlich verbessern helfen.

Mit dem IBM Faculty Award fördert das Unternehmen Forschungsarbeiten, deren Ergebnisse für die Entwicklung innovativer Geschäftsprozesse von Bedeutung sind. Ein hochkarätiges Gremium aus internationalen IBM Forschern und Wissenschaftlern wählt die Preisträger aus. "Die Förderung der Hochschulen dient dabei nicht nur der Forschung, sondern ist für uns auch eine wichtige Investition in die Ausbildung unserer zukünftigen Arbeitnehmer, die wir als wichtigstes Kapital für unser Unternehmen und den Standort Deutschland sehen", so Udo Hertz.

Weitere Informationen:


Dipl.-Volkswirt Thomas Jung, Technische Universität Kaiserslautern
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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