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Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 10.01.08

Exzellent für den Forschernachwuchs

Bei der Förderung von Nachwuchswissenschaftlern ist die Universität Würzburg hervorragend aufgestellt. Sie sei "europaweit eine der Topadressen für den Forschernachwuchs", so die Aussage eines neuen Rankings des Gütersloher Centrums für Hochschu

Das CHE veröffentlicht sein so genanntes ExcellenceRanking Ende 2007. Untersucht wurden die naturwissenschaftlichen Graduiertenprogramme europäischer Hochschulen. Absicht war es, eine Orientierungshilfe für Absolventen zu bieten, die sich in Masterstudiengängen oder Promotionsprogrammen weiterqualifizieren wollen. Das CHE vergab dabei nicht etwa nur schnöde Listenplätze an die ausgezeichneten Hochschulen, sondern ehrte sie mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen.

Die Universität Würzburg hat sich in diesem Ranking durch die herausragenden Leistungen ihrer Wissenschaftler in der so genannten Exzellenz-Gruppe platziert. Die Biologen holten gleich drei Silbermedaillen, und zwar in den Bereichen Publikationen, Zitationen und meistzitierte Forscher. Des Weiteren glänzen die Würzburger Chemiker mit zwei Goldmedaillen (Publikationen und meistzitierte Forscher). Mit je zwei Medaillen waren auch die Physiker und die Mathematiker erfolgreich: in Sachen Publikationen (jeweils Bronze) und Zitationen (jeweils Silber).

Das erstmals erstellte CHE Ranking of Excellent European Graduate Programmes in Natural Sciences betrachtet vorerst nur die Fächer Biologie, Chemie, Mathematik und Physik. In einer Vorauswahl wurden anhand von vier Indikatoren (Zahl der Publikationen, Zitierungen im Verhältnis zum Weltstandard, Anzahl der meistzitierten Forscher und Beteiligungen am Marie-Curie-Programm der Europäischen Union) rund 500 Fachbereiche an etwa 250 Hochschulen in 20 Ländern Europas identifiziert, die zumindest bei einem der Kriterien mit herausragenden Leistungen aufwarten konnten und die dafür eine Bronze-, Silber- oder Goldmedaille erhielten.

Fakultäten, die drei Silbermedaillen oder mehr erringen konnten, gehören der Exzellenz-Gruppe an. Während pro Fach etwa 120 Hochschulen mindestens eine Silber-Medaille vorweisen können und somit zur Top-Gruppe gehören, konnten sich daraus jeweils nur etwa 25 für die Exzellenz-Gruppe qualifizieren. Aus Deutschland sind 13 Hochschulen mit mindestens einem Fach in der Exzellenz-Gruppe vertreten.

Neben den quantitativen Größen enthält das ExcellenceRanking zahlreiche Informationen zu den Master- und Promotionsstudiengängen, zu den Forschungsgruppen und -schwerpunkten der Fachbereiche sowie zu den Unterkunftsmöglichkeiten oder Studiengebühren. Zukünftig will das CHE sein ExcellenceRanking auch auf andere Fächer ausweiten.

Weitere Informationen unter http://www.che-excellence-ranking.eu

Weitere Informationen:


    Gunnar Bartsch, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
    Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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