Hilfe: Sie befinden sich auf...

Technische Universität Graz, 12.10.07

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Technische Universität Graz, 12.10.07

Erwin Schrödinger-Preis für Pionierleistung in der Elektrotechnik

Preisträger Georg Brasseur
TU Graz

Eine Pionierleistung legte den Grundstein für seine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere: Der österreichische Elektrotechniker Georg Brasseur war weltweit der erste Wissenschafter, dem es mit seinem Team gelang, einen vollelektronischen Regler für Dieselmotoren für PKW und LKW zu entwickeln: Wie bei der klassischen Dampfmaschine ist zum Betrieb eines Dieselmotors ein Regler notwendig, der das Absterben oder Überdrehen des Motors verhindert. Bis Mitte der 80er Jahre wurden Regler bei PKW und LKW mechanisch realisiert. Elektrotechniker Georg Brasseur gelang es 1982 schließlich in Kooperation mit einem Industriepartner den ersten elektronischen Dieselregler an einem LKW-Motor zu entwickeln. Mit seinen Arbeiten zur "kapazitiven Messtechnik" beschritt Brasseur auch weiter innovative Wege: So genannte kapazitive Sensoren verwenden das elektrische Feld zur Erfassung der Messgröße. Mit Hilfe solcher Sensoren ist es etwa auch möglich, Materialeigenschaften und -verteilungen sowie beispielsweise Massenströme von nicht oder nur mit hohem Aufwand messbaren Größen zu erfassen. Auch hier gelang es Brasseur, neue Sensoren zu entwickeln, die Industrie und Wirtschaft bereits erfolgreich einsetzen. Den seit 1956 jährlich vergebenen Erwin Schrödinger-Preis erhält der TU-Forscher heute für sein gesamtes bisheriges Lebenswerk, das in zahlreiche Bereiche der Messtechnik hineinreicht.

Elektrotechniker am Erfolgsweg

Georg Brasseur wurde 1953 in Wien geboren. Er studierte Elektrotechnik an der TU Wien, wo er 1985 mit einer Arbeit zur elektronischen Dieselregelung promovierte. 1998 folgte die Habilitation auf dem Gebiet der "Industriellen Elektronik". Parallel dazu baute Brasseur die Arbeitsgruppe "Automobilelektronik" auf. 1999 wurde er an das Institut für Elektrische Messtechnik und Messsignalverarbeitung der TU Graz berufen, an dem er seit 2001 auch das Christian Doppler Forschungslabor für "Kraftfahrzeugmesstechnik" leitet. Für seine Forschungsarbeit auf den Gebieten der automotiven Sensorik, der kapazitiven Messtechnik, der analogen und der digitalen Schaltungstechnik sowie der automotiven Elektronik und der Aktuatorik wurde der dreifache Familienvater bereits mehrfach ausgezeichnet: 1982 erhielt er den Plansee-Preis für Technologie-Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft, 1985 den Dr. Ernst Fehrer-Preis der TU Wien für seine Arbeiten auf dem Gebiet der elektronischen Regelung von Dieseleinspritzpum¬pen und im Jahr 2001 mit der Wilhelm-Exner-Medaille eine Auszeichnung für Leistungen, die insbesondere neue Möglichkeiten für die gewerbliche und industrielle Entwicklung eröffnen.

Rückfragen:
Mag. Alice Senarclens de Grancy
Pressesprecherin
Tel +43 (0) 316 873 6006
Mobil +43 (0) 664 60 873 6006
Email alice.grancy@TUGraz.at
http://presse.TUGraz.at


Mag. Alice Senarclens de Grancy, Technische Universität Graz
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Beste junge Nachwuchsinformatiker Deutschlands feiern Jubiläum am HPI 
 Ausschreibung des Wissenschaftspreises 2008 im Themenfeld Physik