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Zoologisches Forschungsinstitut und Museum..., 13.02.08

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Zoologisches Forschungsinstitut und Museum..., 13.02.08

DeAgamis - wissenschaftliche Tagung widmet sich der Echsengruppe "Agamen"

Fachleute und Wissenschaftler aus aller Welt treffen sich zu einem internationalen, den Agamen gewidmeten Symposium. Vom 22.-24. Februar 2008 werden die Spezialisten im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn ihre wissenschaftlichen Ergebn

Agama finchi aus Afrika. Eine vor wenigen Jahren von Bonner Forschern entdeckte neue Agamenart.
B. Finch

Die Agamen sind eine dominierende Echsengruppe der Alten Welt und kommen von Australien über Asien und Afrika bis ins südöstliche Europa vor. Sie sind ökologisch sehr anpassungsfähig und besiedeln fast alle Großlebensräume der Erde, vom tropischen Regenwald bis zu den großen Wüstenregionen. Einige können sich blitzschnell im Wüstensand vergraben, andere können mit bunten Flughäuten zwischen Urwaldriesen hin- und hergleiten. Viele Agamen sind zudem äußerst farbenprächtig. Den meisten Laien sind sie am ehesten in Gestalt der australischen Bartagamen bekannt, die Einzug in zahlreiche Haushalte gehalten haben und relativ leicht zu halten und zu vermehren sind.

Die große Diversität dieser Echsenfamilie macht sie zu einem spannenden Forschungsobjekt. Zum ersten Mal treffen sich nun die führenden internationalen Fachleute und Spezialisten aus aller Welt zu einem internationalen, den Agamen gewidmeten Symposium.

Vom 22.-24. Februar 2008 werden sie im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn ihre Forschungsergebnisse präsentieren und viele noch offene Fragen diskutieren. Zum Beispiel: Wie schaffen es wüstenbewohnende Dornschwanzagamen, mit Körpertemperatur von 40°C zu überleben? Wie und wann wurde Afrika von Agamen besiedelt? Wie sind die besonders diversen Agamen Australiens miteinander verwandt? Mit diesen und vielen weiteren Fragen werden sich die Wissenschaftler aus Australien, den USA, der D.R. Kongo, Saudi Arabien, Sri Lanka, Indien, Vietnam, Russland und weiteren europäischen Staaten in Bonn beschäftigen.


Sabine Heine, Zoologisches Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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