Werden Sie COPS-Wetter-Scout! Forscher suchen aktuelle Wolken-Fotos aus Baden-Württemberg
Zehn Forschungsflieger werden am Himmel kreisen, fünf Super-Site scannen den Himmel mit neuester High-Tech zur Wetterbeobachtung, weit über 100 Messstationen überziehen Schwarzwaldhänge und Oberrheingraben. Und dennoch: erst die Hilfe aus der Bevölkerung kann das i-Tüpfelchen für das Forschungsprojekt sein.
Konkret hoffen die Forscher auf Fotos von Hagelkörnern und Wolken über Baden-Württemberg. "Die Satellitenbilder zeigen uns nur die Wolkenoberseite. Genauso aufschlussreich wäre es für uns, die Wolken möglichst flächendeckend auch von unten zu sehen", erklärt der Leiter des Projektbüros an der Universität Hohenheim, Dr. Andreas Behrendt.
Fotos bitte digital an cops_scout@yahoo.de. Ganz wichtig: Alle Fotos unbedingt mit Datum, Uhrzeit, Standort (wenn möglich: Postleitzahl!) und Himmelsrichtung, in die fotografiert wurde, versehen. Und auch den Absender nicht vergessen: unter allen Einsendern verlosen die COPS-Wissenschaftler regelmäßig Kampagnen-T-Shirts und andere Preise.
Eine tägliche Auswahl der Bilder präsentieren die Forscher auf der Info-Homepage zum Projekt http://cops.uni-hohenheim.de
Hintergrund: Was ist COPS?
COPS steht für die weltgrößte Messkampagne zur Niederschlagsforschung. Ihr Ziel: Eine neue Generation von Wetter- und Klimamodellen, die auch vor Ort verlässliche Prognosen liefern. Die Abkürzung COPS steht für "Convective and Orographically-induced Precipitation Study", was heißt, dass das Programm speziell die Regenbildung über Mittelgebirgen untersucht, weil hier die meisten Fragen offen sind. COPS ist ein Teil des Weltwetterforschungs-programms der Vereinten Nationen, die Federführung liegt bei der Universität Hohenheim sowie beim Forschungszentrums und der Universität Karlsruhe.
Kontaktadresse (nicht zur Veröffentlichung):
Florian Klebs, Pressesprecher
Universität Hohenheim, 70599 Stuttgart
Tel.: 0711 459-22003; E-Mail: presse@uni-hohenheim.de
Dr. Joachim Hoffmann, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Forschungszentrum Karlsruhe
Tel.: 07247 82-2860; E-Mail: joachim.hoffmann@oea.fzk.de


