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Technische Universität Chemnitz, 13.02.07

Chemnitzer Linux-Tage 2007: "Linux in allen Lebenlagen"

Zehn Mitglieder des Org-Teams der Chemnitzer Linux-Tage und zwei Linux-Maskottchen bilden den Namenszug LINUX.
Foto: TU Chemnitz/Uwe Meinhold

Das Motto des Jahres: Linux in allen Lebenslagen
Fans des freien Betriebssystems treffen sich wieder auf dem Uni-Campus - Erster deutscher Asterisk-Tag unter dem Dach der Chemnitzer Linux-Tage

Mit einem Programm von 90 Vorträgen laden die Veranstalter der Chemnitzer Linux-Tage am 3. und 4. März 2007 in das Hörsaalgebäude der TU Chemnitz an der Reichenhainer Straße ein. Beleuchtet werden Themen wie Archivierung, Embedded Systems und Virtualisierung. Zum Beispiel gewähren André Przywara und Jörg Rödel vom AMD Saxony OSRC Einblicke in die Symbiose zwischen Prozessor und Virtualisierung. Für Experten nahezu ein Muss ist der Vortrag von Jörg Schilling "libfind - neue Paradigmen für die UNIX software". Michael Weisbach berichtet vom Linuxprojekt der Stadtverwaltung Mannheim. Und Einsteiger finden sich beim "Streifzug durch die Kommandozeile" von Holger Trapp wieder. Themen zu Web-Entwicklung, Projekt und Management sowie Recht und Gesellschaft runden das Angebot ab. Besucher können ihren individuellen Vortragsplan auf der Webseite http://chemnitzer.linux-tage.de zusammenstellen.


Das breite Spektrum der Linux-Welt zeigt die Ausstellung "Linux-Live". Hier präsentieren sich Firmen und freie Projekte. 60 Stände gruppieren sich nach Distributionen, Desktop/Web/Office, Multimedia, Community, Literatur, Schule und Bildung, Business und Hardware. IBM und Google sind hier ebenso vertreten wie Ubuntu, KDE und Wikipedia. Fragen und Probleme von Besuchern werden in den so genannten "Workshops on demand" aufgegriffen und in kleinen Gruppen Lösungen erarbeitet. Problemfälle werden noch bis zum 25. Februar entgegengenommen. Für einige Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig: für Workshops, PGP-Party, LPI-Prüfungen, Praxis Dr. Tux und das Indoor-Camping bis zum Veranstaltungstag, für den Workshop on demand bis zum 25. Februar und für den Linux-Bus von Berlin nach Chemnitz bis zum 20. Februar.

Beim ersten deutschen Asterisk-Tag, der unter dem Dach der Chemnitzer Linux-Tage stattfindet, dreht sich alles um virtuelle Telefonanlagen, ISDN- und VoIP-Telefonie. Die deutsche Asterisk User Group trifft sich und ist mit Vorträgen und Workshops präsent.

Der Eintritt kostet für beide Tage 5 Euro (ermäßigt: 3 Euro). Für Kinderanimation und Verpflegung sowie Pizza-Proxy für die Linux-Nacht ist gesorgt. Für diejenigen, die nicht vor Ort sein können, gibt es Audio-Live-Streams. Das komplette Programm und viele weitere Informationen von der Anreise bis zur Vorstellung der Sponsoren sind unter http://chemnitzer.linux-tage.de zu finden.

Parallel zu den Chemnitzer Linux-Tagen findet übrigens die Wanderausstellung "Mikrowelten - Zukunftswelten" im selben Gebäude statt. Die Ausstellung möchte zu einer Reise in die Mikrowelten einladen und wer genau hinschaut, kann in den technischen Mikrosystemen mit etwas Fantasie die Vorbilder aus der Natur erkennen.

Weitere Informationen gibt Annett Priemel, Fakultät für Informatik der TU Chemnitz, Telefon (03 71) 5 31 - 31 521, E-Mail annett.priemel@informatik.tu-chemnitz.de

Weitere Informationen:


Dipl.-Ing. Mario Steinebach, Technische Universität Chemnitz
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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