CHE Consult und Universität Oldenburg geben Handreichung zur Personalkostenbudgetierung
Gütersloh/Oldenburg. Personalkostenbudgetierung ist eines der zurzeit intensiv diskutierten Instrumente der Budgetierung an Hochschulen. Die Idee ist eine Dezentralisierung der Finanzverantwortung in den Fakultäten und Hochschuleinrichtungen, die auch die
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hat bereits langjährige Erfahrungen mit dem Globalhaushalt. Im Rahmen des Projekts Finanzmanagement, das von CHE Consult begleitet wird, soll nun mit der Einführung einer Personalkostenbudgetierung die folgerichtige Weiterentwicklung betrieben werden.
Eine Hochschule, die Personalkostenbudgetierung (PKB) einführen will, muss sich bestimmten Gestaltungsfragen stellen. Die Summe dieser Gestaltungsfragen bestimmt den Charakter des PKB-Modells. Zur Unterstützung dieses Entwicklungsprozesses hat CHE Consult ein Papier verfasst, in dem die grundsätzlichen Überlegungen bei der Einführung einer Personalkostenbudgetierung aufgeführt und die Gestaltungsmöglichkeiten der Hochschule dargelegt werden. Dieses Papier wird nun der Öffentlichkeit als CHE-Arbeitspapier 101 zugänglich gemacht, denn es kann jeder Hochschule, die eine PKB erwägt, eine Orientierung für die Modellgestaltung geben.
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Die Handreichung gibt zunächst einen Überblick über die Grundsatzfragen, die bei der Einführung einer Personalkostenbudgetierung entschieden werden müssen. Dann wird für jede dieser Fragen die Palette an gängigen Gestaltungsoptionen eröffnet. Für jede der Optionen werden die Vor- und Nachteile aufgezeigt und zuletzt Schlussfolgerungen zur Modellgestaltung gezogen. Als Referenzhochschulen werden v.a. die Universitäten Duisburg-Essen, Heidelberg, Göttingen und die TU Darmstadt herangezogen. Alle vier Hochschulen weisen unterschiedliche "Kernmerkmale" der Ausgestaltung der PKB auf und stehen damit beispielhaft für eine große Bandbreite an möglichen Modellausprägungen.



