Hilfe: Sie befinden sich auf...

Kompetenznetz Rheuma in der Geschäftsstelle der..., 25.05.07

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Kompetenznetz Rheuma in der Geschäftsstelle der..., 25.05.07

Bundesweite Kampagne der DGRh zum Weltrheumatag am 12.10.2007

Noch immer wird entzündliches Rheuma zu spät erkannt und damit zu spät konsequent behandelt. In der Regel hat ein betroffener Patient 2 - 3 Arztbesuche hinter sich, und es vergehen im Durchschnitt 18 Monate vom Zeitpunkt erster Symptome bis zur Diagnosestellung. Dieser Zeitraum muss verkürzt werden, denn es gibt auch in der Rheumatologie ein Zeitfenster der besten Behandlungschancen: die ersten 6 Monate sind entscheidend!

Deshalb plant die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie eine große bundesweite Kampagne zum Thema Früherkennung.


Frühdiagnose bedeutet

- Behandlungschancen optimal nutzen,
- Leiden verhindern,
- Krankheitsverlauf positiv beeinflussen,
- Behinderungen reduzieren bzw. vermeiden.

Zum Weltrheumatag wird es in allen regionalen Rheumazentren Aktivitäten, Aufklärungsveranstaltungen und Möglichkeiten zur schnellen Kontaktaufnahme zum Rheumazentrum und den Rheumatologen vor Ort geben.

Insbesondere das Konzept der sog. "Frühdiagnosesprechstunden" soll der Öffentlichkeit vorgestellt werden, in denen Patientinnen und Patienten mit neu aufgetretener Symptomatik kurzfristig untersucht und betreut werden - wichtig ist dabei die enge Kooperation von Hausarzt und regionalem Rheumazentrum.

Frühformen von entzündlichem Rheuma benötigen mehr Beachtung und einen früheren Behandlungsbeginn in Deutschland. Dies hat Konsequenzen für die Patienten, aber auch für Gesundheitswesen und Volkswirtschaft. Denn Rheuma ist die Volkskrankheit Nr. 1. Jeder 2. Erwachsene hat rezidivierende Beschwerden am Bewegungsapparat. Von entzündlichem Rheuma sind ca. 2 % der Erwachsenen betroffen und 5 von 10.000 Kindern. Allein an der rheumatoiden Arthritis, der häufigsten chronisch-entzündlichen Erkrankung in Europa überhaupt, leiden fast 1 Million Menschen in Deutschland.

Aufgrund der Schwere und des chronischen Verlaufs hat die Erkrankung erhebliche Bedeutung für die Betroffenen. Die meisten erkranken zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr, Frauen sind etwa 3-mal häufiger betroffen als Männer. Nach Daten aus der Kerndokumentation des Deutschen Rheumaforschungszentrums verursacht allein die rheumatoide Arthritis bei einem großen Teil der Patienten eine vorübergehende oder dauerhafte Berufsunfähigkeit.

Morbus Bechterew, Lupus erythematodes und Psoriasisarthritis sind weitere der ca. 400 verschiedenen Krankheiten aus dem rheumatischen Formenkreis, die einen chronisch-fortschreitenden Verlauf nehmen und der Früherkennung bedürfen.

In den Kooperativen regionalen Rheumazentren haben sich die Spezialisten der Region zusammengeschlossen, um hohe rheumatologische Kompetenz zu bündeln, eine gemeinsame Ausrichtung an Qualitätsstandards in Diagnostik und Therapie sicherzustellen und eine optimale Betreuung rheumakranker Menschen zu gewährleisten. Die Frühdiagnosesprechstunden, die durch die bundesweite Kampagne bekannt gemacht werden sollen, sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Therapieoptimierung von Rheumatikern.

Für weitere Informationen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Pressekontakt:

Dr. Angelika Fiedler
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie
Luisenstr. 41
10117 Berlin
Telefon: 030 / 24048471

Prof. Dr. Matthias Schneider
Sprecher d. AG Regionaler Rheumazentren
Kooperatives Rheumazentrum Rhein-Ruhr
Universität Düsseldorf
Moorenstr. 5
40225 Düsseldorf


Dr. Cornelia Rufenach, Kompetenznetz Rheuma in der Geschäftsstelle der Deutschen Gesell
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Den Kunden früher in die Produktentwicklung einbeziehen: Ernst-Zander-Preis für herausragende RUB-Dissertationen 
 Heldinnen der Arbeit - Internationale Tagung zu Sexarbeit, Feminisierung der Migration in aktueller Kunst und visuellen Repräsentationen