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Hochschule Biberach, 06.12.05

Biberacher Bauingenieure bei internationalem Symposium in Brest

Die Technische Universität Brest in Weißrussland hat mit dem diesjährigen "1. Internationalen wissenschaftlich-praktischen Symposium" eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Ziel eines regelmäßigen partnerschaftlichen Wissenstransfers ins Leben gerufen. Das Programm im laufenden Wintersemester stand thematisch unter dem Schwerpunkt "Architektur, Ingenieurwissenschaften, Ökologie 2005". Aktiv mit Vorträgen beteiligt waren hieran aus dem Studiengang Bauingenieurwesen der Hochschule Biberach die Professoren Dr.-Ing. Martin Ernst, Dr.-Ing. Günter Lumpe sowie Dipl.-Ing. Kurt Schwaner.

Diese Einladung erfolgte im Rahmen der jahrelangen freundschaftlichen intensiven Kooperation der Hochschulen Brest und Biberach. Diese Partnerschaft entstand 1994 und wurde insbesondere über das engagierte Wirken des Biberacher Professors Helmut Walz mit Leben erfüllt, der dafür - gemeinsam mit dem damaligen Rektor der Hochschule, Prof. Horst Fissenewert, - im vergangenen Jahr mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet wurde.

Neben Professoren und Studierenden der Technischen Universitäten Brest und Minsk waren zum Symposium auch deutsche Unternehmen eingeladen, die bereits in weißrussische Forschungsprojekte bzw. Bauvorhaben eingebunden sind. Vor diesem interessierten Fachpublikum mit über 100 Teilnehmern sprachen die Biberacher Kollegen über "Aktuelle Entwicklungstendenzen in Berechnung und Bauausführung im Brückenbau und Fertigteilbau" (Prof. Dr.-Ing. Ernst), "Zur Stabilität und Biege-Torsion großer Verformungen von räumlichen Stabwerken" (Prof. Dr.-Ing. Lumpe) sowie über "Brücken aus Holz" und über den "Aktuellen Stand des Holzbaus in Europa" (Prof. Dipl.-Ing. Schwaner, Institut für Holzbau an der Hochschule Biberach).

Im kommenden Jahr wird das Symposium in Deutschland stattfinden; die Hochschule Biberach bereits die Universitäten Brest und Minsk sowie Vertreter der Industrie eingeladen. Ziel ist u.a., das Interesse deutscher Firmen für unternehmerisches Engagement im aufstrebenden Markt Weißrusslands zu wecken sowie einen Beitrag zu leisten für die Verbesserung gegenseitigen Verständnisses. Außerdem hoffen die Initiatoren damit langfristig die Randbedingungen zu erleichtern, die bislang einer intensiven wirtschaftlichen Zusammenarbeit entgegenstehen.

Entsprechend der thematischen Schwerpunktbildung werden auch im nächsten Jahr Themen aus Praxis und Forschung des Bauingenieurwesens im Vordergrund stehen, die für Lehre und Wirtschaft von Interesse sein werden.

Weitere Informationen:


Anette Schober-Knitz, Hochschule Biberach
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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