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Technische Universität Berlin, 20.11.07

Bevölkerung im "Dritten Reich"

Wissenschaftler präsentieren Forschungsergebnisse zur Geschichte der deutschen Bevölkerungspolitik im 20. Jahrhundert

Wie legitimierte sich die Bevölkerungspolitik im 20. Jahrhundert, besonders in der Zeit von 1933 bis 1945 durch Medizin, Anthropologie und Bevölkerungswissenschaften? Wie verflochten waren Wissenschaft und Politik bei der Behandlung von Bevölkerungsfragen? Wie war im "Dritten Reich" das Konstrukt "Bevölkerung für die Selektions-, Umsiedlungs-, Raum- und Vernichtungs- und Familienpolitik" aufgebaut? Diese Fragen versuchte in den vergangenen sechs Jahren das Schwerpunktprogramm "Ursprünge, Arten und Folgen des Konstrukts 'Bevölkerung' vor, im und nach dem 'Dritten Reich'" der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu beantworten. Unter Leitung von TU-Professor Dr. em. Rainer Mackensen vom Institut für Soziologie, Prof. Dr. Josef Ehmer, Wien, und Prof. Dr. Jürgen Reulecke, Siegen/Gießen, waren in dem Schwerpunktprogramm 14 Projekte in sechs Forschungsfeldern verankert.

Nun präsentieren die Einzelprojekte ihre Forschungsergebnisse auf einer Abschlusstagung, die in der Zeit vom 22. bis 24. November 2007 im Harnack-Haus stattfindet. Wir möchten Sie herzlich zu dieser Veranstaltung einladen:

Zeit: Beginn am Donnerstag, dem 22. November 2007, um 13.30 Uhr
Ort: Harnack-Haus, Ihnestr. 16-20, 14195 Berlin-Dahlem

1357 Zeichen

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Heike Görzig, Institut für Soziologie, Forschungsgruppe "Bevölkerungsfragen", TU Berlin, Tel.: 030/314-73643/-73644, E-Mail: goer0759@mailbox.tu-berlin.de

Weitere Informationen:


Dr. Kristina R. Zerges, Technische Universität Berlin
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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