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Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen..., 05.10.06

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Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen..., 05.10.06

Berliner Bündnis gegen Depression unterstützt "Internationalen Tag der seelischen Gesundheit"

Ihrem internationalen Aktionstag "World Mental Health Day" hat die Weltvereinigung für seelische Gesundheit (WFMH) in diesem Jahr das Motto gegeben:
"Bewusstsein schärfen - Gefahren verringern: Psychische Krankheiten und Suizide".
Depressionen zählen zu den häufigsten seelischen Erkrankungen. Werden Sie nicht fachgerecht behandelt, bilden sie den häufigsten Grund für Selbsttötungen.
Genau hier setzt das "Berliner Bündnis gegen Depression" mit Aufklärung, Fortbildung, Früherkennung, Enttabuisierung sowie Vermittlung geeigneter Therapeutinnen und Therapeuten an. Deswegen begrüßt das Bündnis den Internationalen Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober 2006. Infos:

http://www.berlinerbuendnisgegendepression.de

Nach Aussagen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) steigt die Zahl der Betroffenen an; sie wird momentan mit weltweit etwa 121 Millionen Kranken angegeben. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, beträgt hierzulande im Schnitt mehr als 15 Prozent. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Das "typische Alter" für eine Ersterkrankung liegt zwischen dem 25ten und dem 44ten Lebensjahr. Aber auch Kinder können schon an einer Depression leiden - die sich von einer vorübergehenden Verstimmung oder Traurigkeit deutlich unterscheidet (siehe auch:
BBD-Mediendienst Nr. 6/06) unter:
http://mwm-vermittlung.de/DepressionBBD.html
Mit zunehmendem Alter steigt das Erkrankungsrisiko. Insbesondere Altersheimbewohner leiden in bis zu 40 Prozent der Fälle unter einer Depression. Bei vielen Patienten entwickelt sich aus der ersten depressiven Episode eine wiederkehrende und chronisch verlaufende Erkrankung.

Die schwerwiegendste Folge ist die Selbsttötung: Rund die Hälfte aller depressiv Erkrankten unternimmt zu mindestens einen Suizidversuch im Leben. Dabei ist eine Depression bei frühzeitiger Diagnose fast immer sehr gut behandelbar! Oft sind es Unkenntnisse bei Kranken, ihren Angehörigen und manchmal auch Ärzten sowie die Stigmatisierung der Betroffenen, die eine solche Hilfe verhindern.
Auch die Bundesregierung hat das Thema "Depressive Erkrankungen: verhindern, früh erkennen, nachhaltig behandeln" zum (sechsten) nationalen Gesundheitsziel erklärt.
Zu den Schwerpunkten des Berliner Bündnisses gegen Depression gehört das Thema Migration und die Ansprache von Menschen zum Beispiel türkischer Herkunft.

TERMINHINWEISE

° 11.10.06, 20.00 bis 21.30
Festsaal der Europäischen Wirtschaftshochschule, Heubnerweg 6, 14059 Berlin
"Melancholie und Schwermut - Über eine menschenfreundliche Depressionsbehandlung"
u.a. Autorenlesung Rolf Lyssy, gemeinsam mit der Schlossparkklinik Berlin
Auskünfte: hans.stoffels@schlossparkklinik.de oder kontakt@berlinerbuendnisgegendepression.de

° 27./28.10.06
Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin
2. deutsch-türkischer Kongress "Medizin und Gesundheitspolitik"
u.a.: "Patienten mit Migrationshintergrund in der Psychiatrie" (Dr. Meryam Schouler-Ocak, Leiterin BBD)
http://www.deutsch-tuerkischer-medizinkongress.de

° 7.11.06, 19.00 Uhr
(interaktive) Theateraufführung der Gruppe Knotenpunk (Schweiz) und Vortrag: "Depression, eine Volkskrankheit"
Kulturbrauerei Berlin, Palais-Saal
kontakt@berlinerbuendnisgegendepression.de

MEDIENvertreter/innen:

Wir bitten Sie herzlich, Ihr Publikum auf diese Veranstaltungen aufmerksam zu machen.

Ferner wäre es sehr freundlich, wenn Sie Ihr Publikum auf eine kostenlose Informationsschrift hinwiesen:
Das Berliner Bündnis gegen Depression hat einen mit Informationen zur Volkskrankheit Depression herausgebracht. Eine zentrale Botschaft lautet: Depressionen werden oft zu spät erkannt und therapiert - dabei können Depressionen sehr gut behandelt werden! Die Broschüre mit Informationen sowie Adressen in Berlin ist in deutsch, englisch, türkisch, arabisch, polnisch und russisch erhältlich!
Patienten, Angehörige und alle Interessierten können die Informationsbroschüre anfordern beim:
Berliner Bündnis gegen Depression e.V.
Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus
Große Hamburger Straße 5-11, 10115 Berlin
Tel.: 2311-2120; Fax: -2787
Mail: kontakt@berlinerbuendnisgegendepression.de
http://www.berlinerbuendnisgegendepression.de

PRESSE-Kontakt:
MWM-Vermittlung
Kirchweg 3 B, 14129 Berlin
bbd@mwm-vermittlung.de
http://www.mwm-vermittlung.de/DepressionBBD.html

Weitere Informationen:


Dipl.Pol. Justin Westhoff, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachges
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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