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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 15.01.08

3. Wintersymposium der Brustzentren im südlichen Sachsen-Anhalt: Austausch über Behandlungs- und Diagnostikmethoden

Zum dritten Mal veranstalten die drei Brustzentren im südlichen Sachsen-Anhalt gemeinsam ein wissenschaftliches Symposium, um über die neuesten Erkenntnisse und Fortschritte in der Diagnostik und Therapie des Brustkrebses und anderer gynäkologischer Krebs

Zum dritten Mal veranstalten die drei Brustzentren im südlichen Sachsen-Anhalt gemeinsam ein wissenschaftliches Symposium, um über die neuesten Erkenntnisse und Fortschritte in der Diagnostik und Therapie des Brustkrebses und anderer gynäkologischer Krebserkrankungen zu sprechen. Zu der Veranstaltung des Brustzentrums des Universitätsklinikums Halle (Saale), des St. Elisabeth und St. Barbara-Krankenhauses Halle sowie der Asklepios Kliniken Weißenfels-Hohenmölsen werden am Freitag und Samstag, 18./19. Januar 2008, mehr als 100 Gynäkologen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Berlin und Brandenburg erwartet. Die Veranstaltung beginnt am Freitag um 15 Uhr im Kempinski Hotel "Rotes Ross".

Namhafte Vertreter der Frauenheilkunde berichten dabei unter anderem über die weltweit neuesten Erkenntnisse, die während des wichtigen "San Antonio Breast Cancer Symposium" Ende 2007 vorgestellt worden sind. Die wissenschaftliche Leitung des 1. Wintersymposiums der Brustzentren haben Professor Dr. Christoph Thomssen (Universitätsklinikum Halle), Chefarzt Dr. Tilmann Lantzsch (St. Elisabeth und St. Barbara-Krankenhaus Halle) sowie Chefarzt Dr. Dieter Lampe (Asklepios Kliniken Weißenfels) inne. Weitere Themen sind Zervix- und Ovarialkarzinom, die Behandlung der Osteoporose und das Mammographiescreening in Sachsen-Anhalt und Prognosefaktoren beim Brustkrebs. Professor Thomssen stellt die aktuell überarbeiteten Leitlinien der AGO-Kommission Mamma vor.

In westlichen Industrieländern erkrankt jede achte bis zehnte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. In Deutschland werden jedes Jahr etwa 43.000 Neuerkrankungen diagnostiziert, dabei hat jede dritte neue Patientin das 60. Lebensjahr noch nicht erreicht. Das Mammakarzinom (Brustkrebs) ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Das Erkrankungsrisiko steigt ab dem vierten Lebensjahrzehnt mit zunehmendem Alter allmählich an.

Weitere Informationen:


    Jens Müller M.A., Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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