Hilfe: Sie befinden sich auf...

Universität Ulm, 31.07.06

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Universität Ulm, 31.07.06

20 Jahre Wissenschaftsstadt Ulm - Ausstellung eröffnet

Oberbürgermeister Ivo Gönner und der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Lothar Späth haben am Freitag in Ulm die Ausstellung "Wissen schafft Zukunft - 20 Jahre Wissenschaftsstadt Ulm" eröffnet. Sie präsentiert auf zahlreichen Schautafeln Vorgeschichte, Entstehen und Entwicklung des Ulmer Vorzeigeprojekts, ferner eine Reihe beispielhafter Forschungsergebnisse der Denkfabriken in der Universität und im Umfeld der Hochschule.

Lothar Späth, Ehrenbürger der Stadt Ulm und Oberbürgermeister Ivo Gönner bei der Ausstellungseröffnung
Rosa Grass, Uni Ulm

Die Wissenschaftsstadt aus der Vogelperspektive

Späth, der als Ministerpräsident seinerzeit das Ausbaukonzept der Universität unterstützt und neben dem Landtag auch mehrere namhafte Wirtschaftsführer für Investitionen in Ulm gewinnen konnte, unterstrich dabei die Vorreiterrolle Baden-Württembergs bei Investitionen in Forschung und Entwicklung. "Ein bisschen Mut gehört dazu", sagte er, "aber es ist gefährlich, auf Innovationen zu verzichten, nur um keinen Fehler zu machen". Wichtig indes sei nicht nur, in Innovationen zu investieren. Vielmehr müssten diese auch in Produkte umgesetzt werden und dies möglichst schnell. Dies sei Mitte der 80er-Jahre eine der Grundideen des Ulmer Konzepts gewesen, heute die Basis für die ausgezeichneten Entwicklungsperspektiven der Region Ulm, die damit seit Jahren zur Spitzengruppe unter mehr als 400 europäischen Regionen zähle.
Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner bezeichnete die Wissenschaftsstadt als entscheidenden Faktor bei der Bewältigung des Strukturwandels seiner Stadt, die noch vor wenigen Jahrzehnten vom Fahrzeugbau und der Elektroindustrie geprägt gewesen sei. Das Großprojekt habe seinerzeit der von einer depressiven Grundstimmung befallenen Kommune neue Perspektiven eröffnet. Immerhin seien damals binnen weniger Jahre rund 10 000 industrielle Arbeitsplätze verschwunden. "Zwischenzeitlich sind auf dem 300 Hektar großen Areal mehr als 8600 neue Arbeitsplätze entstanden", sagte Gönner und versicherte, die Wissenschaftsstadt werde auch in Zukunft weiter entwickelt und ausgebaut. Davon profitiere nicht nur die Stadt, sondern die gesamte Region.
Die Ausstellung auf dem südlichen Münsterplatz ist noch bis zum 3. Oktober zu besichtigen. Eine umfangreiche Dokumentation dazu mit vielen weiteren Informationen über die Wissenschaftsstadt Ulm wird im örtlichen Buchhandel angeboten.


Willi Baur, Universität Ulm
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Pressemitteilung: Mulchsaat ist billiger als ein Betonbecken in der Landwirtschaft: Neues Computermodell erlaubt Kosten-Nutzen-Rechnung für Hochwasserschutz durch Landwirtschaft 
 7. Symposium HTA: Medizinische Versorgung