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Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen..., 25.04.06

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Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen..., 25.04.06

112. Internistenkongress: Zellbasierte Therapien: Hoffnung statt Utopie

Professor Reinhard Bretzel, Gießen, betont: "Voreilige Schlüsse wecken häufig falsche Hoffnungen, so dass diese Therapien gerne zwischen "Hype and Hope" angesiedelt werden. In diesem Zusammenhang neu aufgedeckte Fälle von Forschungsfälschungen tragen zur weiteren Verunsicherung bei." Das Symposium bietet deshalb einen kritischen Überblick über Chancen und Risiken der Regenerativen Medizin und zeigt auf, was tatsächlich schon möglich ist.

Bislang galt zur Behandlung fortgeschrittener Lebererkrankungen eine Organtransplantation als Standard. Doch Spenderlebern sind rar. In dem Symposium in Wiesbaden stellt Professor Dr. med. Michael Ott, von der Medizinischen Hochschule Hannover, die Leberzelltransplantation bei Leberversagen vor. Denn Stammzellen eröffnen die Möglichkeit, Leberzellen in Kultur zu züchten, zu vermehren und sogar für den späteren Bedarf einzufrieren. Die Leberzellen eines Spenders sind für mehrere Patienten verwendbar. Eine Stammzelltransplantation bietet dadurch die Möglichkeit, den herrschenden Mangel an Spenderorganen zu verringern.


Ein weiteres Thema des Symposiums ist der Einsatz von Stammzellen in der Therapie von Krebsleiden (Privatdozent Dr. med. Peter Dreger, Heidelberg): Stammzellen aus dem Knochenmark können unterschiedliche Gewebe bilden und bei Krebspatienten nach einer Chemotherapie das Blutbildungssystem wieder herstellen. Darüber hinaus informiert das Symposium über aktuelle Erkenntnisse zur Transplantation von Stammzellen bei Diabetes (Professor Dr. med. Reinhard G. Bretzel, Gießen), kardiovaskulären Erkrankungen (Professor Dr. med. Bodo E. Strauer, Düsseldorf), Gelenkerkrankungen und rheumatischen Erkrankungen (Professor Dr. med. Anthony Dick Ho, Heidelberg) sowie über die Umsetzung dieser Therapiekonzepte in die klinische Anwendung.

TERMINHINWEISE

Symposium: Zellbasierte Therapie in der Inneren Medizin
Mittwoch, 26. April 2006, Saal 2C, 8.30 bis 12.00 Uhr
Vorsitz: R. G. Bretzel (Gießen); A. D. Ho (Heidelberg)

_________________________________________________

Mittags-Pressekonferenz
Mittwoch, den 26. April 2006, 11.00 bis 12.00 Uhr
Rhein-Main-Hallen, Pressezentrum

Themen:

- Individualisierte Therapie
- Zukunft des Wissenschaftsstandortes Deutschland
- Retrospektive zum 112. Internistenkongress
- Vorschau auf den 113. Internistenkongress - Was bringt 2007?

Ihre Gesprächspartner:

Professor Dr. med. Karl Max Einhäupl, Berlin

Professor Dr. med. Werner Seeger, Gießen

Professor Dr. med. Wolfgang Hiddemann, München

- Änderungen vorbehalten -
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Akkreditierungsformular

112. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
22. bis 26. April 2006; Rhein-Main-Hallen, Friedrich-Ebert-Allee, 65185 Wiesbaden

O Ich werde den 112. Internistenkongress persönlich besuchen.

O Mittags-Pressekonferenz
Mittwoch, den 26. April 2006, 11.00 bis 12.00 Uhr, Rhein-Main-Hallen, Pressezentrum

O Ich kann leider nicht teilnehmen. Bitte schicken Sie mir das Informationsmaterial für die Presse.

NAME:
MEDIUM/REDAKTION:
ADRESSE:
TEL/FAX:

Kontakt für Rückfragen:
DGIM Pressestelle
Anna Julia Voormann
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Telefon: 0711/ 89 31 552
Fax: 0711/ 89 31 167
E-Mail: info@medizinkommunikation.org

Vor Ort:
Anna Julia Voormann
Sandra Gogel
Pressezentrum Saal 8 SÜD
Tel.: 0611/ 144 739
Fax: 0611/ 144 740

Weitere Informationen:


Medizin - Kommunikation, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachges
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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