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Ruhr-Universität Bochum, 02.05.08

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Ruhr-Universität Bochum, 02.05.08

Schlagworte

Japan, Kultur, USA

"Sushi American Style" in RUBIN: Wie sich die japanische und die amerikanische Kultur mischen

Auf ihrem Siegeszug rund um die Welt mussten McDonald's, Starbucks, Disneyland und andere amerikanische Exportschlager immer wieder als Symptom für den amerikanischen Kulturimperialismus herhalten, der Jahrhunderte alte Kulturen einfach überrennt. Die Wirklichkeit sieht allerdings anders aus: McDonald's in Japan bietet auch Grüntee oder Oolong Tee an. In Disneyland - übrigens von Japanern eröffnet, weil Disney am Erfolg lange zweifelte - legen Mickey und Minnie den Kimono an, werden traditionelle japanische Geschenkartikel verkauft, heißt die "Main Street USA" "World Bazaar" und ist ein riesigen Einkaufszentrum, das wegen des vielen Regens in Japan überdacht ist. "Man darf sich nicht vorstellen, dass Kulturen einfach überrannt werden. Die Leute nehmen nur an, was sie mögen, sie suchen sich das Beste einer fremden Kultur aus und übernehmen nur das" so Iris-Aya Laemmerhirt.


So viel Exotik wie nötig

Anders herum ist das genau so. Während Sushi - roher Fisch - noch vor nicht allzu langer Zeit von vielen Amerikanern als barbarisch abgelehnt wurde, gilt es heute als schick. Allerdings wurden auch hier Anpassungen vorgenommen: Die Sushi-Röllchen wurden auf links gedreht, damit der Seetang, der viele störte, innen liegt und nicht mehr stört. Inzwischen sind Kochbücher mit Rezepten für "Sushi American Style" auf dem Markt. Die Rollenform wird gern genutzt, etwa auch um Reste vom Thanksgiving-Essen zu verwerten. Japan ist gerade "in", was sich auch in Filmen bemerkbar macht, die Elemente des japanischen Anime aufnehmen. Bands kleiden sich im Manga-Stil mit riesigen, dunklen Augen. "Der Trick ist, das Exotische zwar vertraut zu machen, ihm dabei aber so viel Exotik zu lassen, dass es noch interessant bleibt", fasst Iris-Aya Laemmerhirt zusammen.

Themen in RUBIN Frühjahr 2008

Den gesamten Beitrag lesen Sie in RUBIN Frühjahr 2008, wo sie folgende Themen finden: Geschichtenvorleser gefragt: Entwicklungspsychologen untersuchen das Potenzial "Familie" für den Schulerfolg der Kinder; Warum dopen?: Individuelles Training im Rhythmus des Hormonzyklus könnte Sportlerinnen natürliche Leistungssteigerungen bringen; Ferromagnetische Halbleiter: Traum oder Wirklichkeit?; Kein Kabelgewirr und kein Blechschaden mehr: Ingenieure entwerfen integrierten Schaltungen im Gigabit-pro-Sekunde-Bereich für Funkkommunikation und mehr Sicherheit im Straßenverkehr; Erstarrung in der Schwebe: Köln - Bochum: Materialwissenschaften zwischen Himmel und Erde; Frisches Blut in der Hundezucht: Wie sich die genetische Vielfalt bestimmen und erhalten lässt; Sushi American Style: Wie sich die japanische und die amerikanische Kultur vermischen; Gift aus dem Wasserhahn: Die Folgen von PFT im Trinkwasser; Von Cowboys und Prinzessinnen: Was der Gang über Läufer und Betrachter verrät; Der Kurs im eigenen Kiez: Die Sozialraumanalyse ergründet, wer sich warum wo weiterbildet; Schlanke Giganten: Vision Aufwindkraftwerk: Die technischen Voraussetzungen sind da, Bochumer Bauingenieure sind an der Entwicklung eines Prototyps beteiligt. RUBIN ist in der Pressestelle der RUB, UV 3/368, Tel. 0234/32-22830 erhältlich und steht im Internet unter http://www.rub.de/rubin

Weitere Informationen

Iris-Aya Laemmerhirt, M.A., Fakultät für Philologie, Englisches Seminar, Lehrstuhl Amerikanistik (Prof. Dr. Kornelia Freitag), Tel. 0234/32-25052, E-Mail: iris_aya_s@hotmail.com


Dr. Josef König, Ruhr-Universität Bochum
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Japan (jap. 日本, Nihon/Nippon;  anhören ?/i) ist nach Indonesien, Madagaskar und Papua-Neuguinea der viertgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik vor den Küsten Russlands, Koreas und Chinas. Wikipedia


 

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Kultur (lat. cultura, Pflege des Körpers, primär aber des Geistes; später im Kontext mit dem Landbau: aus colere, bebauen, (be)wohnen, pflegen, ehren, ursprünglich etwa: emsig beschäftigt sein) bezeichnet nach der Definition von Tylor den Komplex von Kenntnissen, Glaubensvorstellungen, Kunst, Moralauffassung, Recht, Bräuchen und allen anderen Fähigkeiten und Sitten, die der Mensch als Mitglied einer Gesellschaft erworben hat ("that complex whole which includes knowledge, belief, art, law, morals, custom, and any other capabilities and habits acquired by man as a member of society").[1] Wikipedia


 
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Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl. United States of America, kurz USA), in amtlicher Kurzform Vereinigte Staaten (engl. United States, kurz U.S.), nichtamtlich häufig auch Amerika (engl. America), sind eine Bundesrepublik in Nordamerika, die (seit 1959) 50 Bundesstaaten umfasst. Mit dem Bundesstaat Hawaii und kleineren Außengebieten haben sie auch Anteil an Ozeanien. Wikipedia


 

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