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Klinikum rechts der Isar der Technischen..., 27.05.08

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Klinikum rechts der Isar der Technischen..., 27.05.08

Schlagworte

Alzheimer, Demenz, Patient

Soziale Interaktion steht für Alzheimerpatienten an erster Stelle: Ergebnisse internationaler Befragung auf Alzheimerkonferenz veröffentlicht

Eine internationale Befragung von Alzheimerpatienten und deren pflegenden Angehörigen hat ergeben, dass den Patienten das soziale Umfeld sowie die Unterstützung und Sicherheit, die sie in ihrer heimatlichen Umgebung erfahren, ebenso wichtig sind, wie die optimale medikamentöse Behandlung der Krankheit. Die Ergebnisse der Studie wurden soeben von Prof. Alexander Kurz vom Klinikum rechts der Isar auf der 18. Europäischen Alzheimerkonferenz in Oslo (Norwegen) präsentiert.

Marc Wortmann, Geschäftsführer von Alzheimer's Disease International, betonte: "Diese Patienten haben zwar eine schwere Krankheit, aber sie haben trotzdem Bedürfnisse, Hoffnungen und Erwartungen. Soweit es möglich ist, möchten sie einfach ein ganz normales Leben führen. Daher sollte den Medizinern und dem Pflegepersonal bewusst sein, dass sie den Patienten nicht nur die richtige medikamentöse Therapie anbieten, sondern ihnen auch ein Leben im intakten sozialen Umfeld ermöglichen sollten."
Die pflegenden Angehörigen hatten ähnliche Bedürfnisse wie die Patienten, wiesen aber auch ausdrücklich darauf hin, dass der Zugang zu detaillierten Informationen über die Alzheimerkrankheit und auch die Möglichkeit, mit den Ärzten über den Gesundheitszustand und die Behandlung zu sprechen, eine wichtige Rolle spielen. "Die Bedürfnisse von Patienten und Angehörigen werden oft als erheblich unterschiedlich wahrgenommen. Die Untersuchung hat das jedoch widerlegt und gezeigt, dass sich ihre Wünsche in vielen Aspekten decken" erläuterte Prof. Alexander Friedrich Kurz, Leiter des Zentrums für Kognitive Störungen an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums rechts der Isar. "Zentraler Punkt für beide Gruppen ist die Bedeutung der Lebensqualität. Und dafür sind stabile Sozialkontakte mindestens genauso wichtig wie wirksame Medikamente."

Alzheimer ist die häufigste Ursache für Demenz. Demenz ist wiederum eine Bezeichnung für eine Kombination von Beschwerden, die das Gedächtnis, das Denken, das Verhalten und die Gefühle betreffen.
Weltweit leiden etwa 24,3 Millionen Menschen an Demenz. Bis 2050 wird sich diese Zahl auf mehr als 100 Millionen vervierfacht haben. Das bedeutet, dass eine von 85 Personen weltweit mit der Krankheit leben muss. Mehr als 40 Prozent dieser Fälle werden dann Alzheimerpatienten im Spätstadium sein, die ein sehr hohes Aufmerksamkeitslevel beanspruchen.

Literatur:
Kurz A, Schulz M, Reed P et al., Living with Alzheimer's Disease: a Global Survey of Persons with Dementia and Their Caregivers, presented at the 18th Alzheimer Europe Conference in Oslo, Norway

Weitere Informationen:
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Tanja Schmidhofer
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (089) 4140 - 2046
Fax: (089) 4140 - 4870
E-Mail-Adresse: schmidhofer@lrz.tum.de


Tanja Schmidhofer, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Die Alzheimer-Krankheit (AK) (lateinisch Morbus Alzheimer) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt. Von Demenz sind weltweit etwa 24 Millionen Menschen betroffen, davon sind ca. 60 % auf Alzheimer zurückzuführen [1]. Wikipedia


 
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Eine Demenz (lat. dementia "ohne Geist") ist ein Defizit in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten, die zu einer Beeinträchtigung von sozialen und beruflichen Funktionen führen und fast immer, aber nicht ausschließlich mit einer diagnostizierbaren Erkrankung des Gehirns einhergeht. Vor allem ist das Kurzzeitgedächtnis, ferner das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik, nur bei einigen Formen auch die Persönlichkeitsstruktur betroffen. Maßgeblich ist der Verlust bereits erworbener Fähigkeiten im Unterschied zur angeborenen Minderbegabung (Oligophrenie). Heute sind verschiedene, aber nicht alle Ursachen von Demenzen geklärt, und einige Formen können in einem gewissen Umfang behandelt werden, d.h. die Symptome können im Anfangsstadium einer Demenz verzögert werden. Die am häufigsten auftretende Form der Demenz, aber bei weitem nicht die einzige, ist die Alzheimer-Krankheit. Eine Demenz kann auf ganz verschiedenen Ursachen beruhen, für die Therapie ist die Klärung dieser Unterscheidungsmerkmale sehr wichtig. Wikipedia


 
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Ein Patient ist ein Mensch, der an einer Krankheit oder an den Folgen eines Unfalls leidet und deshalb behandelt wird. Das Wort entstammt dem Lateinischen (patiens: der/die Leidende passio: das Leiden) und bedeutet demnach der Leidende / Erduldende. In einigen psychotherapeutischen und sozialen Behandlungsverhältnissen wird der Begriff des Klienten (lat. cliens: der Schutzbefohlene) bevorzugt. In gewissen Institutionen spricht man von Kunden oder von Leistungsempfängern. Wikipedia


 

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