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Bauhaus-Universität Weimar, 25.04.01

Radiophone Schrottobjekte vs. Stahlplatte

Studierende der Fakultät Medien präsentieren interaktive Soundinstallation auf dem European Media Art Festival in Osnabrück

Mit einer Micro Radio/Webcast/Sound Installation präsentieren sich auf dem heute in Osnabrück beginnenden European Media Art Festival Studierende der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar. Unterstützt vom Radiostudio der Fakultät zeigen Sie unter dem Titel "Radiosender vs. Webcast, Radiophone Schrottobjekte vs. Stahlplatte" eine interaktive Soundinstallation, die in der Kunsthalle Osnabrück vom 25.-29. April ausgestellt ist.

Mittelpunkt der Installation ist eine 4 Quadratmeter große Stahlplatte, die mit Audio Streams aus dem Internet bespielt wird, und deren Sounds zurück ins Netz übertragen werden. Bässe werden zu Donnern, Frequenzen schaukeln sich auf. Was in Osnabrück zu hören ist, ist nicht vorgegeben. Über die URL http://popstation.de kann man verschiedene Audio Streams - egal ob Live Streams, Real Audio oder MP3 Streams - eingeben, die dann auf der Stahlplatte abgespielt werden.

Der auf die Stahlplatte gestreamte Sound ergänzt den Klang der nicht-digitalen Gegenstücke, die in der Kunsthalle während des Eurpean Media Art Festivals stehen, genauer gesagt hängen oder sich bewegen. Drei verschiebbare Microradio-Sender übertragen auf der gleichen frequenz. Nur die stärksten Signale bringen an der Decke hängende Objekte vom Schrottplatz zum Klingen. Je nach Position der Radiosender verändert sich der Empfangsbereich des Schrotts und somit der Klang im Raum.

Wer nicht vor Ort in Osnabrück sein kann hat die Möglichkeit, die Performances live im Internet via Live Stream zu erleben, mit anderen Interessenten zu chatten oder auch nur Informationen abzurufen: alles im WWW unter http://popstation.de


Auch zu sehen in Osnabrück:
In der Electronic Lounge kann man sich während des Festivals über neueste Tendenzen der digitalen Kunst informieren. Hier stellen auch die Studierenden der Fakultät Medien, Hans Wastlhuber und Hannes Niepold, ihr interaktives Comic-Portal "cOiNTEL" vor, das schon auf der Leipziger Buchmesse für Furore sorgte.
Im WWW: http://www.uni-weimar/medien oder http://www.cointel.de

Weitere Informationen:


Dipl.-Journ. Reiner Bensch, Bauhaus-Universität Weimar
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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