Hilfe: Sie befinden sich auf...

Office of Higher Education, Queensland Government,..., 10.04.03

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Office of Higher Education, Queensland Government,..., 10.04.03

"Digitale Revolution zieht an behinderten Menschen vorbei", ergab eine australische Studie

Internet, Handys und andere digitale Kommunikationsmittel bieten behinderten Menschen nicht den erforderlichen Nutzen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Centre for Critical and Cultural Studies der University of Queensland in Australien.

"Digital Disability"(Digitale Behinderung) nennen die Autoren Dr. Gerard Goggin und Dr. Christopher Newell ihr Buch. Ihre Kritik gilt Unternehmern, Designern und Entwicklern von Neuen Medien. Die Technologien würden von Behinderten sehr positiv angenommen, ihre Bedürfnisse jedoch von der Industrie wenig beachtet.

So wollten blinde Menschen im Internet ohne fremde Hilfe Zugang zu Informationen finden und direkt mit anderen kommunizieren. "Aber trotz teurer Spezialsoftware sind viele Websites und Anwendungen für sie unbenutzbar", kritisiert Christopher Newell. Viele Schwerhörige verschickten SMS-Botschaften. Das jedoch nähmen die Handyhersteller kaum zur Kenntnis.


Es sei "skandalös und erstaunlich", dass milliardenschwere Kommunikationsunternehmen und Politiker einknickten, wenn es um die Bedürfnisse einer wichtigen Bevölkerungsgruppe gehe. "Behinderte Menschen haben ebenso ein Recht auf den Zugang zu den digitalen Medien wie alle anderen auch. Wer behinderte Menschen in die Entwicklung digitaler Technologien einbezieht, hat eine großartige Möglichkeit gefunden, die Technik für die meisten Menschen anwenderfreundlich zu gestalten."

Buchtipp:
"Digital Disability: The Social Construction of Disability in New Media" von Dr. Gerard Goggin, University of Queensland, und Dr. Christopher Newell, University of Tasmania, University Press of America, ISBN 074 251 8442, US $ 24,95

Weitere Informationen in englischer Sprache:
Dr. Gerard Goggin, E-Mail: g.goggin@uq.edu.au http://mailto:g.goggin@uq.edu.au, Tel. +61 428 668 824
Dr. Christopher Newell, E-Mail: christopher.newell@utas.edu.au http://mailto:christopher.newell@utas.edu.au, Tel. +61 418 545 611

Das Office of Higher Education Queensland wird in Deutschland durch das International Education Centre (IEC Online) vertreten. IEC Online informiert und berät über Studienmöglichkeiten in Queensland und steht für Rückfragen von Journalistinnen und Journalisten gerne zur Verfügung. Kontakt: Hilka Leicht, Tel. 030 / 20 45 86 87, E-Mail: presse@ieconline.net, Internet: www.ieconline.net

Weitere Informationen:


Hilka Leicht M. A., Office of Higher Education, Queensland Government, Australien
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Jugendliche unter dem Einfluß der Tabakwerbung 
 Zusammenhang zwischen Gehirnwellen und Persönlichkeitsmerkmalen entdeckt