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Freie Universität Berlin, 16.11.01

Querelles-Net Nr. 5: "Ost- und Westdeutschland" soeben erschienen!

Online-Rezensionsschrift für Frauen- und Geschlechterforschung

Ab sofort steht Nr. 5 der Online-Rezensionszeitschrift Querelles-Net mit dem Schwerpunkt-Thema: "Ost- und Westdeutschland" im Netz. Die neueste Ausgabe enthält im Thementeil u.a. Rezensionen von Katrin Schäfgen: "Die Verdopplung der Ungleichheit. Sozialstruktur und Geschlechterverhältnisse in der BRD und DDR" und Axel Schildt, Detlef Siegfried, Karl Chr. Lammers: "Dynamische Zeiten. Die 60er Jahre in den beiden deutschen Gesellschaften" sowie im Offenen Teil Rezensionen von Herta Nagl-Docekal: "Feministische Philosophie", und Johanna Bleker, Sabine Schleiermacher: "Ärztinnen im Kaiserreich". Des weiteren gehört zum Themenschwerpunkt eine Auswahlbibliografie sowie eine kommentierte Liste mit empfehlenswerten Links. In der Rubrik Forum wird ein Expo2000-Projekt, "FrauenOrte in Sachsen-Anhalt" präsentiert. Unter der Rubrik Fachinfos werden regelmäßig aktuelle Informationen zur Frauen- und Geschlechterforschung aufbereitet, zum einen empfehlenswerte Online-Ressourcen, zum anderen einschlägige Print-Publikationen.


Querelles-Net ist im Bundesgebiet die erste und bislang einzige Online-Rezensionszeitschrift für Frauen- und Geschlechterforschung und erscheint dreimal im Jahr. Das Online-Angebot Querelles-Net ist kostenlos abrufbar unter http://www.querelles-net.de. Es ist zu der seit 1996 erscheinenden Print-Publikation Querelles hinzugekommen. Querelles ist das erste interdisziplinäre Jahrbuch zur Frauen- und Geschlechterforschung in Deutschland. Es wurde 1996 von einer Gruppe von Hochschullehrerinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen aus der FU und anderen Universitäten gegründet, um ein Forum für historisch orientierte kulturwissenschaftliche Studien zu schaffen. Querelles soll an die Tradition der europäischen Frauen- und Geschlechtergeschichte anknüpfen. Ziel ist es, einen Ort der Streitkultur, der Konfrontation konträrer Positionen, des intellektuellen Austauschs (auch zwischen den Geschlechtern) und des Dialogs zwischen verschiedenen Disziplinen zu schaffen. Damit verbunden ist die Absage an jede Form von Dogmatismus zugunsten einer lebendigen Vielstimmigkeit und Vielfalt der Ansätze, Fragestellungen und Methoden.

Querelles erscheint jährlich. Die Beiträge jedes Einzelbandes sind um einen thematischen Schwerpunkt gruppiert. Neben Einzelstudien gibt es einen Rezensionsteil sowie, unter der Rubrik "Fundstücke", die Edition bislang unveröffentlichter kürzerer Quellentexte. In der Rubrik "Forum" werden kontroverse Beiträge, Interviews oder Vorträge zu aktuellen Fragen der Frauen- und Geschlechterforschung publiziert. Querelles wurde 1996 mit dem Margherita-von-Brentano-Preis ausgezeichnet. Seit 2000 wird Querelles von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Als neuester Band ist 2001 erschienen: "Biographisches Erzählen", herausgegeben von Irmela von der Lühe und Anita Runge.

Koordiniert und redaktionell betreut wird Querelles in der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung. Dem wissenschaftlichen Beirat gehörten an: Prof. Dr. Anke Bennholdt-Thomsen, Prof. Dr. Renate Berger, Dr. Ulla Bock, Dr. Angelika Ebrecht-Laermann, Prof. Dr. Susanne Kord, Prof. Dr. Irmela von der Lühe, Dr. Anita Runge, Prof. Dr. Angelika Schaser, Prof. Dr. Margarete Zimmermann.

Informationen zur Online-Rezensionszeitschrift: Dr. Constanze Jaiser, ZE Frauen- und Geschlechterforschung, Tel.: 030/838-56252, E-Mail: redaktion@querelles.de und im Internet: http://www.querelles-net.de
Informationen zum Jahrbuch: Dr. Anita Runge, ZE Frauen- und Geschlechterforschung, Tel.: 030/838-52482, E-Mail: arunge@zedat.fu-berlin.de, Internet: http://www.querelles-net.de/pub/index.html

Weitere Informationen:


Hedwig Görgen, Freie Universität Berlin
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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