Per Mausklick vom heiligen Joseph zum Teufel und weiter zur heiligen Dreifaltigkeit

Sachkundig führt die CD "Himmel Heilige [Hyperlinks]" den User durch den Rokoko-Himmel der Ottobeurer Basilika
ÜBER 500 BILDER UND 1300 TEXTSEITEN
Fünf virtuelle Panoramen machen auf dieser CD nahezu jeden Gegenstand und jedes Motiv in der Ottobeurer Basilika auffindbar. Über 500 Bilder, Kamerafahrten und mehrere hundert Einzelartikel von insgesamt 1.300 Textseiten sind so miteinander verknüpft, dass der virtuelle Kirchenbesucher seine ganz eigenen Erlebniswege im Kosmos der Basilika zurücklegen kann.
VIER INTERPRETATIONSPERSPEKTIVEN
Ein Mausklick auf ein Bild, eine Statue oder ein liturgisches Gerät, das in der Panorama-Ansicht zu sehen ist - und es erscheint eine Detailansicht des jeweiligen Gegenstands zusammen mit einer kompakten Informationseinheit. Wer sich eingehender interessiert, klickt weiter. Das Detail wird aus vier verschiedenen Perspektiven interpretiert: Geschichte, Kunst, Glaube und Praxis. Wer Grundlegendes wissen will, dem stehen Hintergrundartikel zur Verfügung.
Schnell zum Teufel, aber genauso schnell wieder weg
"Der User kann sich aber auch von thematischen Assoziationen leiten lassen", erläutert Scheule: "Er klickt etwa vom heiligen Joseph weiter zum Fresko der Weihnachtsszene, entdeckt hier den Erzengel Gabriel und gelangt von ihm zum Erzengel Michael, zum Engelssturz und schließlich zum Teufel höchstselbst." Aber Hafner beruhigt: "Natürlich kommt er vom Teufel auch schnell wieder weg und ist mit einigen Klicks beim heiligen Franziskus oder der heiligsten Dreifaltigkeit." Die Grundriss-Funktion oder die Stichwortsuche eröffnen weitere Zugänge zur Basilika.
ÜBER 70 AUTOREN UND MITARBEITER
Über 70 Fachtheologen, Kunsthistoriker, Historiker, Seelsorger, Lehrer und Studierende aus Deutschland, Österreich und den USA waren gemeinsam am Werk, um den Innenraum der Klosterkirche zu erklären und zu interpretieren. Die Initiatoren und Hauptautoren, der Fundamentaltheologe und Philosoph Hafner und der Sozialethiker und -historiker Scheule entwarfen das Konzept, koordinierten Texte, Bilder, Filme und setzten die inhaltlichen Akzente. Das Haus der Bayerischen Geschichte übernahm die Produktion und vermittelte die Zusammenarbeit mit der Firma Media Connect und der Fachhochschule Augsburg, die gemeinsam das CD-Design und die anspruchsvolle Programmierung besorgten.
MUSIK VOM HAUSKOMPONISTEN UND VOM DECKENFRESKO
Die Musik, stammt größtenteils von Pater Franz Xaver Schnizer dem Rokoko-Hauskomponisten des Klosters Ottobeuren. Einige andere Stücke spielte Reinald Scheule auf der berühmten Dreifaltigkeitsorgel der Ottobeurer Basilika eigens für die CD-ROM ein. Einzigartig ist der in Vokal- und Instrumentalfassung erklingende "Jodler": im Deckenfresko vermerkte Noten wurden vom Gempfinger Viergesang und Mitarbeitern des Archivs für Volksmusik in Schwaben aufgenommen.
KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN:
* Priv. Doz. Dr. Johann Ev. Hafner
Telefon 0821/598-5829 oder -2730, johann.hafner@kthf.uni-augsburg.de
* Dr. Rupert Scheule
Telefon 0821/598-2730 oder -2634, rupert.scheule@kthf.uni-augsburg.de
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Augsburg, 86135 Augsburg
BEZUG:
Haus der Bayerischen Geschichte
Postfach 10 17 51
86007 Augsburg
Telefon: 0821/3295-133; Fax: 0821/3295-220
pressestelle@hdbg.bayern.de, http://www.hdbg.de
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