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Hochschule Harz, Hochschule für angewandte..., 26.11.06

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Hochschule Harz, Hochschule für angewandte..., 26.11.06

Optische Technologien - Aktuelle Forschung und wirtschaftliche Bedeutung

Für Mittwoch, 29. November 2006, lädt der Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz die interessierte Öffentlichkeit zu einem Telekolloquium mit dem Titel "Es werde Licht! Optische Technologien, eine Zukunftsbranche" ein. Vier renommierte Wissenschaftler werden mit kurzen Vorträgen einen Einblick in die aktuellen Forschungen im Bereich der optotechnischen Verfahren geben und im Anschluss für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen.

Durch die Erfolge in den letzten Jahren gilt die Branche der Optischen Technologien als ein starker Wachstumsmarkt und ist daher besonders interessant für Forschungs- und Ausbildungsstätten. Die aktuellen Forschungsergebnisse bilden die Basis für viele neuartige Verfahren in Wissenschaft, Medizin und der Fertigungsindustrie. So lassen sich durch ständige Weiterentwicklung der Laser-Technologien optische Instrumente herstellen, die hohe Energiedichte und einzigartige Präzision liefern. Sie dienen besonders dort, wo es auf Miniaturisierung ankommt, als Messgeräte oder Werkzeuge. Aber auch langwellige, niedrigenergetische Strahlung im Terahertzbereich zieht aktuell das Interesse von Wissenschaftlern an. Obgleich wir ständig von dieser Strahlung umgeben sind, ist sie nur schwer zu erfassen und darzustellen. Neue Sensortechniken versprechen Anwendungen im Bereich der diagnostischen Verfahren sowie der Sicherheits- und Kommunikationstechnik.

Prof. Dr. Uwe Morgner (Universität Hannover) wird über "Femtosekunden-Laser in Wissenschaft und Anwendung" sprechen, danach berichtet Prof. Dr. Wolfgang Schade (Technische Universität Clausthal) über den Einsatz von Photonischen Sensoren in der Sicherheitstechnik. Die Potenziale der Terahertz-Technologie beleuchtet Dr.-Ing. Thomas Kleine-Ostmann (Physikalisch-Technische Bundesanstalt Braunschweig) in seinem Vortrag "Von der Laborspektroskopie bis zum Kommunikationssystem". Zum Abschluss wird Prof. Dr. Gerd Marowsky (Laser-Laboratorium Göttingen) einen Ausblick in die Zukunft der Optischen Technologien unter ökonomischen Gesichtspunkten geben.

Mit dieser Veranstaltung beteiligt sich die Hochschule Harz mit ihrem Standort in Wernigerode erstmalig an dieser besonderen Art des wissenschaftlichen Austauschs: sieben Universitäten aus Niedersachsen sind bei diesem Telekolloquium gleichzeitig über eine Videoverbindung mit der Hochschule in Wernigerode verbunden. So können alle Teilnehmer jeweils an ihren Heimatorten bleiben und trotzdem eine gemeinsame Veranstaltung durchführen. Das Kolloquium findet zwischen 17:15 und 19:00 Uhr im Senatssaal der Rektoratsvilla, Haus 6, Friedrichstraße 57-59 statt. Der Eintritt ist frei, um eine Anmeldung über die Webseite http://www.telekolloquium.de wird gebeten.

Weitere Informationen:


Dipl.-Kfm. (FH) Andreas Schneide, Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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