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Hochschule Bremen, 03.05.05

Neues Onlineangebot für Journalisten und Medieninteressierte

Hochschule Bremen startet Portal für Journalismus und Wissenschaft

Seit Ende April können sich Journalisten und Medieninteressierte auf den Seiten von Journalistic Online Education (J.O.E) über aktuelle Entwicklungen in der Medienbranche und neueste Ergebnisse aus der Journalismusforschung informieren. Das Portal für Journalismus und Journalistik bietet neben umfangreichen Linksammlungen und Materialdatenbanken Raum zur Diskussion mit Experten aus Theorie und Praxis. Außerdem werden regelmäßig Beiträge des journalistischen Nachwuchses an der Hochschule Bremen präsentiert.


Das neue Webangebot wurde im Rahmen eines gleichnamigen Forschungsprojektes an der Hochschule Bremen entwickelt. "Wir wollen die Ergebnisse der Journalistik transparenter machen und die Kommunikation zwischen Theorie und Praxis über die Landesgrenzen hinaus verbessern", beschreibt Projektleiterin Prof. Dr. Beatrice Dernbach die Beweggründe für die Entwicklung des neuen Angebots. Neben dem öffentlichen Informationsangebot ist in dem dreijährigen Forschungsprojekt eine neuartige Lern- und Arbeitsumgebung für die Journalistenausbildung entstanden: die virtuelle Lehrredaktion. Über das Portal gelangen registrierte Nutzer in diesen Login-Bereich und haben hier Zugriff auf eine persönliche Arbeitsoberfläche und ein umfassendes Lehrangebot.

Die Virtuelle Lehrredaktion ist in ihren Funktionen einem journalistischen Arbeitsplatz nachempfunden. Das heißt: Den Studierenden stehen neben studien- und selbstorganisatorischen Anwendungen zahlreiche journalistische Werkzeuge in Form von Links, Datenbanken und Online-Diensten zur Verfügung. Daneben kann ein umfassendes Lehrangebot genutzt werden. Dazu gehören multimediale Module zu den journalistischen Darstellungsformen, zu Recherche, Medienrecht, Mediengeschichte oder Politik ebenso wie praktische Übungen, die die Möglichkeit bieten Erlerntes alltagsnah zu erproben.

Mit der Virtuellen Lehrredaktion sollen die theoretischen und praktischen Elemente im Journalstikstudium enger miteinander verknüpft werden. Die Umgebung mit gemeinsamen Datenbanken, Archiven und Kommunikationstools ist mehr als eine reine Arbeitsplattform. Denn jederzeit kann auf das breite Lehrangebot zurückgegriffen werden. Das ist für die Spezifika des Faches von entscheidender Bedeutung, denn die hochschulgebundene Journalistenausbildung unterscheidet sich in einem wesentlichen Merkmal von der praxisbezogenen Ausbildung in den Medienunternehmen: Hier werden journalistische Funktionen, Leistungen, Aufgaben, Tätigkeiten und Perspektiven wissenschaftlich analysiert.

Während die E-Learning-Plattform im Vollzeitstudiengang Fachjournalistik (B.A.) ergänzend zu den Veranstaltungen an der Hochschule Bremen eingesetzt wird, wechseln sich im neuen berufsbegleitenden Master-Studiengang Science Communication, der in erster Linie Berufstätige anspricht, Präsenzintervalle an der Hochschule mit reinen Onlineschulungen ab. Im Sommersemester 2005 haben die Studierenden ihr Studium aufgenommen und werden den überwiegenden Teil des Semesters über die Plattform lernen und kommunizieren. Über ein eigens entwickeltes Content Management System werden die Studierenden beider Studiengänge die redaktionelle Pflege des Internetportals übernehmen.

Journalistic Online Education ist bundesweit die erste Plattform dieser Art und soll künftig die zentrale Anlaufstelle im Internet für alle medienbezogenen Fragestellungen bilden.


Weitere Informationen zu Journalistic Online Education sowie zum Studienangebot der Hochschule Bremen finden Sie im Internet unter www.journalistic-online-education.de oder www.fachjournalistik.de.
Kontakt: Internationaler Studiengang Fachjournalistik (ISFJ), Neustadtswall 30, 28199 Bremen
Tel.: 0421 - 5905 3187; Mail: fachjournalismus@fbawg.hs-bremen.de

Weitere Informationen:


Ulrich Berlin, Hochschule Bremen
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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