Hilfe: Sie befinden sich auf...

Hochschule Vechta, 17.12.02

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Hochschule Vechta, 17.12.02

Neuerscheinung zur Erforschung der alternden Gesellschaft

Die klassischen Erhebungs- und Befragungsmethoden der allgemeinen Sozialwissenschaft lassen sich nur bedingt in der Gerontologie, der Wissenschaft des Alterns, einsetzen. Dieser Umstand steht im Mittelpunkt der jetzt erschienen Aufsatzsammlung "Perspektiven der empirischen Alter(n)ssoziologie". Mitherausgeber und einer der Autoren ist Dr. Udo Kelle vom Institut für Interdisziplinäre Gerontologie an der Hochschule Vechta.

Eine alternde Gesellschaft wird die Bedingungen des menschlichen Zusammenlebens grundlegend ändern und neue, zum Teil gar nicht absehbare politische und wirtschaftliche Herausforderungen zu bestehen haben. Heute sind rund 18,5 Millionen Bundesbürger älter als 60 Jahre. Das entspricht einem Anteil von 22 Prozent. Im Jahr 2030 werden es nach demographischen Schätzungen circa 26,5 Millionen sein, ein Drittel der Bevölkerung. Diese radikalen Veränderungen in der Altersstruktur sind mittlerweile, so schreiben die Herausgeber des jetzt erschienenen Bandes, "ein gesellschaftliches Zukunftsthema schlechthin".

In diesem Zusammenhang wachsen auch die Anforderungen an die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Phänomen der immer älter werdenden Gesellschaft. Soziologen und Gerontologen sind auf verlässliche Daten angewiesen, und ein besonderes Gewicht des Buches liegt denn auch in der Erörterung und möglichen Lösungen spezifischer methodischer Probleme, die sich aus empirischen Untersuchungen mit älteren Menschen ergeben, insbesondere deren Befragungen in Interviewstudien. Stichworte hier sind eine spezielle Schulung der Interviewer und die Tatsache, dass vor allem ältere Menschen in Alters- und Pflegeheimen - das hat eine Studie der Vechtaer Gerontologen ergeben - eine, wie es heißt, "Tendenz zu sozial erwünschtem Antwortverhalten" zeigen.

Das Buch "Perspektiven der empirischen Alter(n)ssoziologie " entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Interdisziplinäre Gerontologie der Hochschule Vechta und dem Deutschen Zentrum für Alternsfragen, einem von der Bundesregierung und den Bundesländern getragenen Forschungsinstitut in Berlin. Es versammelt auf rund 300 Seiten 19 Beiträge von deutschen und internationalen Alternsforschern.

Andreas Motel-Klingebiel/Udo Kelle (Hrsg.): Perspektiven der empirischen Alter(n)ssoziologie, Opladen: Leske + Budrich 2002, ISBN 3-8100-3489-4

Weitere Informationen:
Dr. Udo Kelle, Hochschule Vechta
Institut für Interdisziplinäre Gerontologie (IIG)
Tel.: (04441)15-488, E-Mail: udo.kelle@uni-vechta.de


Homfeldt Sascha, Hochschule Vechta
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
10 goldene Webdesign-Regeln - so gelingt der Wissenszuwachs via Internet 
 Gewaltopfer sind hochgradig selbstmordgefährdet