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Institut für ökologische Wirtschaftsforschung..., 21.11.07

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Institut für ökologische Wirtschaftsforschung..., 21.11.07

Nachhaltigkeit und Verantwortung - Otto setzt Maßstäbe in der Berichterstattung

"Der Nachhaltigkeitsbericht von Otto zeichnet sich durch eine hohe Transparenz und Glaubwürdigkeit aus", erläutert Udo Westermann, Geschäftsführer von future e.V., das Bewertungsergebnis. So nenne Otto für alle Nachhaltigkeitsbereiche - vom Wasserverbrauch über die Arbeitsbedingungen in der Lieferkette bis zur Gesundheitsförderung bei den Mitarbeitern - eindeutige und überprüfbare Ziele. "Otto bleibt damit nicht bei Absichtserklärungen stehen, sondern benennt konkrete Maßnahmen und Ziele, aber auch Misserfolge. Dies zeichnet eine glaubwürdige Kommunikation aus", so Westermann weiter.


Die RWE AG überzeugte durch einen gut strukturierten Bericht, der neben einer breiten Darstellung der Nachhaltigkeitsbereiche auch vertieft auf aktuelle Kernthemen wie Klima und Chancengleichheit eingeht. Einer der Pluspunkte des BASF-Berichts ist die Darstellung der Ökoeffizienzanalyse. Mit diesem selbst entwickelten Instrument prüft die BASF ihre Produkte bereits in der Entwicklung systematisch auf Nachhaltigkeitsaspekte.

Immer noch bietet gut ein Viertel der großen deutschen Konzerne keinerlei Informationen zu Umwelt- oder Nachhaltigkeitsthemen an. Die meisten dieser insgesamt 39 "schwarzen Schafe" finden sich in den Branchen Versicherungen und Handel. Die großen Discounter Lidl, Aldi und Schlecker schweigen auch weiterhin zum Thema Nachhaltigkeit. Dabei biete die Kommunikation über Nachhaltigkeit nicht nur Marktvorteile, sondern wirke auch ins Unternehmen hinein, wie Dr. Volker Hauff, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung und Schirmherr des Rankings, anlässlich der Ergebnisverkündung betonte: "Durch Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Messbarkeit von Entscheidungen wird das Unternehmen zur lernenden Organisation".

Auch wenn sich das Niveau der Berichterstattung insgesamt leicht verbessert hat, gibt es immer noch Lücken. Schwer tun sich deutsche Unternehmen nach wie vor bei der Behandlung sozialer Anforderungen. Jana Gebauer, Wissenschaftlerin am IÖW, diagnostiziert hier den stärksten Entwicklungsbedarf.

Das Ranking baut auf den bewährten Kriterien des Rankings 2005 von IÖW und future auf, die für den diesjährigen Durchlauf leicht weiter entwickelt wurden. Neben übergreifenden Kriterien wie "Strategie und Management" untersuchte das Projekt-Team die Berichte vor allem in Hinblick auf Nachhaltigkeits-Aspekte wie "Interessen der Mitarbeiter", "Soziale Verantwortung im Umfeld" und "Ökologische Aspekte der Produktion". Auch die Glaubwürdigkeit, Klarheit und kommunikative Qualität der Berichte wurde unter die Lupe genommen. Bereits seit 1994 führen future e.V. und IÖW erfolgreich Rankings von Umweltberichten durch. Durch die regelmäßige Durchführung der Rankings konnten anerkannte Qualitätsstandards gesetzt werden, die inzwischen von vielen Unternehmen bei der Erstellung ihrer Berichte berücksichtigt werden.

(3853 Zeichen - 492 Wörter)

Das Handelsblatt informiert in seiner Ausgabe vom 22.11.2007 ausführlich über das Ranking.
Sämtliche Ergebnisse sowie Fotos der Veranstaltung finden Sie ab Donnerstag früh im Internet unter http://www.ranking-nachhaltigkeitsberichte.de.


Kontakt Ranking:

Jana Gebauer
IÖW-Geschäftsstelle Berlin
Tel.: 030 - 884 59 4-0
Jana.gebauer@ioew.de

Dr. Udo Westermann
future-Geschäftsstelle Münster
Tel.: 0251 - 973 16 34
westermann@future-ev.de


Kontakt Otto Group:

Thomas Voigt
Direktor Wirtschaftspolitik und Kommunikation
Tel.: (0 40) 64 61- 4 01
thomas.voigt@ottogroup.com

Weitere Informationen:


Claudia Nikschtat, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung gGmbH
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Ein Bericht ist ein Text, der einen Sachverhalt oder eine Handlung objektiv schildert, ohne Wertungen des Autors zu enthalten. Im Journalismus ist der Bericht eine sehr häufig gewählte Textform mit vielfältigen Ausprägungen. Wikipedia


 
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Das Konzept der Nachhaltigkeit beschreibt die Nutzung eines regenerierbaren natürlichen Systems in einer Weise, dass dieses System in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und sein Bestand auf natürliche Weise nachwachsen kann.[1] Wikipedia


 

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Eine Rangordnung (auch Rangfolge, Rangliste, Ranking [ˈræŋkɪŋ]) ist das Ergebnis einer Sortierung von mehreren vergleichbaren Objekten, die mit einer vergleichenden Bewertung einhergeht. Rangordnungen ermöglichen es beispielsweise, komplexe Informationsangebote nach bestimmten Kriterien zu bewerten und eine Auswahl zu treffen. So werden beispielsweise beim Suchmaschinenranking Ergebnisse einer Suchanfrage nach ihrer Relevanz sortiert. Andere Ranglisten sind das Ergebnis von aufwendigen Vergleichsstudien oder Bestandteil von Hierarchien. Wikipedia


 

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