Hilfe: Sie befinden sich auf...

Deutsche Sporthochschule Köln, 17.07.07

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Deutsche Sporthochschule Köln, 17.07.07

Manipulation von Dopingproben

Ausgabe 1/2007 des Wissenschaftsmagazins der Deutschen Sporthochschule Köln erschienen


In engem Zusammenhang mit den aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen stehen die Beiträge in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazin F.I.T. der Deutschen Sporthochschule Köln, das gerade erschienen ist.

Der Kampf gegen Doping ist ein Wettlauf der Dopinganalytik gegen Dopingsünder. Aktuell wird dieser Wettlauf dadurch verschärft, dass die Existenz köpereigener Peptidhormone, wie EPO, durch bestimmte Manipulationsmittel so verschleiert werden kann, dass ein Nachweis nahezu unmöglich wird. Mario Thevis erläutert in seinem Beitrag ein im Institut für Biochemie entwickeltes Verfahren, das die Veränderung der Dopingprobe erkennen lässt und so den Versuch der Verschleierung aufdeckt.


Im Beitrag des Instituts für Natursport und Ökologie ist "Straßenradsport" das Thema - erfreulicherweise nicht in Zusammenhang mit Doping. Achim Schmidt stellte mit Hilfe eines mobilen Leistungsmesssystems fest, dass sich die Belastungsstrukturen von Straßen- und Rundstreckenrennen stark voneinander unterscheiden. Eine entsprechend individuelle Trainingssteuerung für die Fahrer der unterschiedlichen Rennen findet jedoch noch nicht statt. Die Untersuchungsdaten der Deutschen Sporthochschule können somit zukünftig als Basis für die Ausgestaltung einer speziellen Trainingspraxis für die zahlreichen deutschen Rundstreckenfahrer dienen.

Den Verbleib ihrer Studierenden auf dem Arbeitsmarkt untersucht eine aktuelle Absolventenstudie der Deutschen Sporthochschule. Der Beitrag aus dem Institut für Sportsoziologie fügt die Ergebnisse dieser aktuellen Studie mit den vorgegangenen Studien der Jahre 1991 und 1998 zu einem Gesamtbild zusammen und zeichnet so den rasanten Wandel der Beschäftigungssituation und der relevanten Tätigkeitsfelder nach.

Auch das im Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin behandelte Thema "Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen" ist von hoher gesellschaftspolitischer Relevanz: Als Hauptursache für Sterblichkeit, Arbeitsausfall und Frühverrentung spielen kardiovaskuläre Erkrankungen eine immer größere Rolle im privaten und öffentlichen Gesundheitssystem. Präventivkonzepte zur Vermeidung dieser Erkrankungen sind somit von steigender Bedeutung und wurden von den Wissenschaftlern der Deutschen Sporthochschule in Kooperation mit dem Unternehmen Ford Werke AG entwickelt. Erste Ergebnisse der "PräFord Studie" werden im vorliegenden F.I.T.-Magazin präsentiert.

Die Bedeutung der Sportwissenschaft für die Optimierung des Zusammenspiels zwischen individueller menschlicher Leistungsfähigkeit und der Arbeitswelt zeigt sich im Beitrag von Volker Anneken: Die Möglichkeit zur objektiven Beurteilung arbeitsbezogener körperlicher Leistungsfähigkeit wird für die Träger des Gesundheits- und Sozialsystems vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. In enger Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren wissenschaftlichen Disziplinen leistet das Institut für Rehabilitation und Behindertensport der Deutschen Sporthochschule Köln einen entscheidenden Beitrag in diesem Forschungsfeld.

Das Oberthema "Gesundheit" wird im zweiten Beitrag des Instituts für Sportsoziologie erneut aufgegriffen. Hier geht es um Bewegungsmangel und das daraus resultierende Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen. Fridjof Herb hat im Rahmen seiner Dissertation exemplarisch die Situation des Schulsports an vier Bonner Gymnasium untersucht und zeigt zum einen auf, wie mangelhaft die gegenwärtige Situation ist (zu wenig Schulsport, zu schlechter Schulsport) und schlägt zum anderen konstruktive Lösungswege aus der Krise des Schulsports vor.

Der abschließende Beitrag aus dem Institut für Sportökonomie und Sportmanagement beschäftigt sich mit der Organisationskultur von Sportorganisationen im privaten For-Profit- und Non-Profit-Sektor sowie im staatlichen Sektor. Im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojektes konnte empirisch gezeigt werden, dass die sektorale Zugehörigkeit einer Organisation nicht grundsätzlich zur Ausbildung einer eigenen Organisationskultur führt. Vielmehr scheint eine übergreifende "Sportkultur" zu existieren, die maßgeblich auf die Organisationskultur in allen untersuchten Sektoren ausstrahlt.


Sabine Maas, Deutsche Sporthochschule Köln
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Bilderwelt der Griechen: 2.500 Jahre alte Vasen aus Athen 
 Herrschaftssitz der Bronzezeit: Archäologische Grabungen in der Hünenburg