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Fraunhofer-Institut für Graphische..., 27.04.06

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Fraunhofer-Institut für Graphische..., 27.04.06

Mädchen und Informatik? Aber sicher!

Girls' Day 2006 im Zeichen der Informationstechnologie // Fraunhofer IGD zeigt jungen Mädchen, dass graphische Datenverarbeitung nicht nur "reine Männersache" ist.

Ob Reisen durch 3-D-Welten, virtuelle Kleideranproben oder neue biometrische Zugangsverfahren - die graphische Datenverarbeitung macht Informatik lebendig.
Am 27. April 2006 öffnete das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung zwanzig jungen Mädchen im Alter von zwölf bis vierzehn Jahren die Türen. Während ihres Besuchs im Rahmen des Girls' Day 2006 lernten die interessierten Schülerinnen der Jahrgangsstufen fünf bis zehn eine der spannendsten Facetten der Informatik kennen: die Computergraphik.

Zahlreiche Demonstrationen verdeutlichten den jungen Mädchen die oft ungeahnten Anwendungsgebiete der graphischen Datenverarbeitung. Ein Highlight der Veranstaltung war dabei die Vorführung der HEyeWall. Diese raumhohe Präsentationswand, entwickelt vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, bietet brillante Bilder und die perfekte Illusion in der dritten Dimension mit einer weltweit einzigartig hohen Auflösung.
In der abschließenden Diskussionsrunde erfuhren die technikbegeisterten Mädchen von den Forscherinnen des Fraunhofer IGD alles über Ausbildungswege und Einstiegsmöglichkeiten im Bereich der Computergraphik.

Der Girls' Day ist eine bundesweite Kampagne mit dem Ziel, junge Mädchen für Berufsfelder und Studienfächer abseits der "typisch weiblichen" Berufe zu interessieren. Entstanden im Jahr 2001 durch die enge Zusammenarbeit zwischen Sozial- und Kultusministerium wurde der jährlich stattfindende Zukunftstag für junge Mädchen durch ein landesweit breites Engagement der Kooperationspartner zu einem großen Erfolg in ganz Hessen.

Detaillierte Informationen zum Girls' Day 2006 finden Sie unter: http://www.girls-day.de

Kurzprofil INI-GraphicsNet

Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy in Providence, Rhode Island (USA), dem Omaha Graphics and Media Laboratory (OGM) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).
Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2005 über 38 Millionen EURO.

Weitere Informationen:


Bernad Lukacin, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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