Hilfe: Sie befinden sich auf...

Fraunhofer-Gesellschaft, 04.02.08

Ergänzend zum Artikel

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die Schlagworte zum Artikel klicken, um (andere) Artikel zu den jeweiligen Schlagworten anzuzeigen.
Auf der rechten Seite finden Sie weitere Informationen zu den Schlagworten dieses Artikels.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Fraunhofer-Gesellschaft, 04.02.08

Im Krisenfall schnell und richtig handeln

Im Falle einer Katastrophe ist schnelles, strukturiertes Handeln extrem wichtig. Die Krisenmanagement-Plattform ERMA unterstützt Behörden und Rettungsorganisationen im Notfall. Sie bündelt wichtige Informationen und hilft, die Rettungsmaßnahmen gezielt zu

Die Plattform ERMA erfasst bei Hochwasser sämtliche Daten. Sie hilft bei der Entscheidung, welche Maßnahmen zur Schadensbekämpfung sinnvoll sind und unterstützt die Durchführung.
© Fraunhofer FIT

Überschwemmungen, Schlammlawinen, Chemieunfälle - im Falle einer Katastrophe ist es schwer, den Überblick zu behalten. Wer ist akut gefährdet? Wie viele Rettungskräfte stehen zur Verfügung? Wie koordiniert man den Einsatz am besten? Wie kann die betroffene Bevölkerung schnellstmöglich gewarnt und informiert werden? Ist die medizinische Versorgung gesichert? Manager von Krisensituationen brauchen vor allem eines: den kompletten Überblick. Doch im Notfall ist es nicht leicht, die Lage objektiv zu beurteilen, Informationen effi-zient zu bündeln und daraus die richtigen Entscheidungen abzuleiten.


Die Plattform ERMA, "Electronic Risk Management Architecture", unterstützt Katastrophenhelfer und die entsprechenden Organisationen bei der Koordination der notwendigen Einsätze. An dem EU-geförderten Projekt sind Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT in St. Augustin beteiligt. Sie haben für ERMA wichtige Komponenten entwickelt, die ein professionelles Krisenmanagement ermöglichen: "Netzwerke aus verschiedenen Sensoren messen bestimmte Parameter und leiten sie sofort weiter", erklärt Prof. Dr. Thomas Rose, Leiter des Forschungsbereichs für Prozessmanagement am FIT. "Im Falle eines Chemieunfalls etwa bestimmen die Sensoren die Belastung durch Schadstoffe in der Luft oder im Wasser", sagt Rose. Ein spezielles Indikatorsystem, basierend auf komplexen Algorithmen, wertet alle Messdaten aus und liefert die entsprechenden Entscheidungshilfen. Die wichtigsten Informationen gibt ERMA automatisch an Einsatzkräfte und andere Beteiligte weiter. Die Plattform informiert auch die betroffenen Bürger schnell und effizient: Wichtige Verhaltensmaßnahmen lassen sich zum Beispiel im Internet abrufen. Oder die Bevölkerung wird über das Handy alarmiert und erfährt so, wie sie sich am besten vor möglichen Gefahren schützen kann - Experten sprechen von "Citizen Relationship Management". Darüber hinaus kann ERMA auch wichtige Informationen von aktuellen Zeugen, etwa über gesperrte Straßen oder eingestürzte Brücken, über eine Hotline aufnehmen und automatisch auswerten.

ERMA ist vor allem für mittelgroße Kommunen oder Organisationen gedacht. Darunter fallen beispielsweise Hafenanlagen, Flughafenbehörden oder kleinere Städte, die häufig von Naturkatastrophen heimgesucht werden. Auf der CeBIT vom 4. bis 9. März in Hannover demonstrieren die Forscher die Prozessmanagement-Komponenten des Systems sowie den digitalen Assistenten OLGA für die medizinische Notfallversorgung (Halle 9, Stand B36).

Weitere Informationen:


Dr. Janine Drexler, Fraunhofer-Gesellschaft
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Plakatkampagne mit Köpfchen 
 Zuverlässig geklebte Endoskope

Klicken Sie auf die Schlagworte um weitere Links oder Infos dazu angezeigt zu bekommen

Wikipedia Logo
Krisenmanagement [-ˌmænɪdʒmənt] bezeichnet den systematischen Umgang mit Krisensituationen. Dies beinhaltet die Identifikation und Analyse von Krisensituationen, die Entwicklung von Strategien, sofern nicht bereits im Rahmen des Risikomanagements geschehen, zur Bewältigung einer Krise, sowie die Einleitung und Verfolgung von Gegenmaßnahmen. Wikipedia


 

Wikipedia Logo
Als Notfall werden in der Ersten Hilfe Fälle benannt, bei denen es zu einer lebensbedrohlichen Störung der Vitalparameter Bewusstsein, Atmung und Kreislauf oder der Funktionskreisläufe Wasser-Elektrolyt-Haushalt, Säure-Basen-Haushalt, Temperaturhaushalt und Stoffwechsel kommt. Wikipedia


 

Archiv

Themen

Schlagworte

Anzeigen