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Georg-August-Universität Göttingen, 03.02.00

Internet hilft bei Babywunsch

Göttinger Mediziner informieren kinderlose Paare

(pug) Nicht alle Paare, die sich Kinder wünschen, haben Erfolg. Bis zu 5 % der Paare bleiben ungewollt kinderlos. Gründe für diese "Fertilitätsstörungen" (Fruchtbarkeitsstörungen) sind vielfältig. Zwar dominieren medizinische Gründe, aber oftmals sind diese mit sozialen und psychischen Ursachen von Kinderlosigkeit eng verknüpft. Seit sechs Jahren sind Wissenschaftler der Georg-August-Universität an einem Forschungsschwerpunkt des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über Fertilitätsstörungen beteiligt. Seit kurzem werden die Forschungsergebnisse der Universitäts-Frauenklinik und der Abteilung Allgemeinmedizin über das Internet verbreitet. Paare, die ungewollt kinderlos bleiben, können sich nun bequem am Computer zuhause über Möglichkeiten informieren oder direkt bei Ärzten Rat einholen. Priv.-Doz. Dr. Dr. Bernd Hinney hat für die Frauenklinik Informationen zu diesem Thema aufbereitet. Unter http://www.gwdg.de/~ukfh/kiwu.htm finden vor allem betroffene Patientinnen und ihre Partner nützliche Ratschläge vor ihrem Gang in die Klinik.


Die Abteilung Allgemeinmedizin unter der Leitung von Prof. Michael Kochen war beauftragt, die Möglichkeiten einer Beteiligung von Hausärzten an der Betreuung von ungewollt kinderlosen Paaren zu prüfen und zu intensivieren. Wie dies praktisch aussehen könnte, ist ebenfalls im Internet dokumentiert unter: http://www.allgemeinmedizin.med.uni-goettingen.de/kinderwunsch.htm

Auch die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BzgA) hat sehr anschauliche Informationen für Patienten über die biologischen Vorgänge der Fortpflanzung, die therapeutischen Möglichkeiten bei Fertilitätsstörungen sowie die seelischen Aspekte bei ungewollter Kinderlosigkeit ins Internet gestellt. Die BZgA-Informationen, die auf Ergebnisse der im Forschungsverbund des BMBF beteiligten Projekte zurückgreift, ist einsehbar unter:
http://www.familienplanung.de/

Persönliche Fragen und Probleme können aber auch direkt angesprochen werden. Prof. Hans Wilhem Michelmann von der Arbeitsgruppe Reproduktionsmedizin hat dafür ein Forum im Internet geschaffen, bei dem sich bundesweit alle Ratsuchende an medizinische Experten wenden können. http://www.rund-ums-baby.de/...ch_expertenforum/mebboard.php3

Weitere Informationen:

Georg-August-Universität
Zentrum Innere Medizin
Abteilung Allgemeinmedizin
Priv.-Doz- Dr. Wolfgang Himmel
Humboldtallee 38
37073 Göttingen
Tel. 0551/39-2638
Fax 0551/39-9539
e-Mail: whimmel@gwdg.de

Weitere Informationen:


Marietta Fuhrmann-Koch, Georg-August-Universität Göttingen
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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