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Universität Koblenz-Landau, 13.03.08

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Universität Koblenz-Landau, 13.03.08

Schlagworte

E-Learning, Grammatik

Mit Ingo durch die Villa der englischen Grammatik - Online-Programm erhält Förderung durch Multimediainitiative rlpinform

"TingoLingo" ist ein Online-Lernprogramm zur englischen Grammatik für Studierende. Im Gegensatz zu einem Lehrbuch, dessen Inhalte von den Lernern chronologisch durchgearbeitet werden, setzt "TingoLingo" bei den Bedürfnissen des Lerners an. Das Projekt der Universität in Koblenz hat jetzt durch die Multimediainitiative rlpinform des Landes Rheinland-Pfalz eine Förderung von 50.000 Euro erhalten. Auf Einladung des Landes konnten die Koblenzer Anglistin Dr. Isabel Martin und ihre Mitarbeiterinnen das Projekt am Stand des Bundeslandes auf der CeBIT in Hannover erfolgreich präsentieren.


Die Lerner können durch "TingoLingo" ihre Grammatikkenntnisse auffrischen und erweitern, Vokabellücken schließen und vor allem die englische Grammatik mit Spaß neu entdecken. Zunächst als Repetitorium für Lehramtsstudierende der Grundschulbildung geplant, wird der Kurs nach einer Erprobungs- und Evaluationsphase auch anderen Nutzergruppen zur Verfügung stehen, die ihre Sprachkenntnisse auffrischen oder vertiefen wollen. Die 38 grammatischen Kapitel sind einheitlich strukturiert, Erklärungen komplexer Zusammenhänge werden durch Flash-Animationen unterstützt. Die konzeptuelle Basis des Kurses wurde mittels der E-Learning-Plattform WebCT gestaltet.

"TingoLingo" bietet gegenüber herkömmlichen Darstellungen in einem Lehrbuch die Vorteile von interaktiven Computeranimationen, die komplexe grammatische Prinzipien visualisieren. Die detailliert komponierte Lernumgebung fördert die Motivation, da die Übungen in einem narrativen Zusammenhang stehen. Ein diagnostischer Kenntnistest deckt zu Beginn individuelle Defizite auf, definiert dadurch individuelle Lernziele und ermöglicht so Lernen je nach eigenem Kenntnisstand. Den Lernern werde so die eigenen Stärken und Schwächen bewusst. Im Kurs werden die Studierenden dann von Lernbegleiter Ingo durch eine Phantasievilla geführt, in der verschiedene Gegenstände grammatische Themen präsentieren.

Nach erfolgreicher Bearbeitung der entsprechenden grammatischen Kapitel wird der jeweilige "Lern-Gegenstand" von Ingo aus dem "Haus des Wissens" entfernt und dem Lerner symbolisch übergeben; das Wissen geht so in sein Eigentum über. Der Kontakt zu anderen Lernern ist jederzeit möglich und gewollt. Durch Chat, Forum und Mailfunktion können sich die Lerner gegenseitig in ihrem Lernprozess unterstützen oder den Tutor des Kurses um Hilfe bitten.

In Arbeit befinden sich derzeit Erweiterungen zum Aussprachetraining, angepasst an die typischen Aussprachefehler deutscher Lerner. Geplant sind weiter Übungen zum Hör- und Leseverstehen.

Kontakt
Universität Koblenz-Landau
Abteilung Fremdsprachliche Bildung in der Grundschule
Dr. Isabel Martin M.A.
tingolingo@uni-koblenz.de
Tel: 0261 287-2022/2003
Fax: 0261 287-2011
http://www.tingolingo.de


Bernd Hegen, Universität Koblenz-Landau
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Unter E-Learning (auch eLearning, englisch electronic learning – elektronisch unterstütztes Lernen), auch E-Lernen genannt, werden – nach einer Definition von Michael Kerres – alle Formen von Lernen verstanden, bei denen digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen. Für E-Learning finden sich als Synonyme auch Begriffe wie Online-Lernen, Telelernen, Computer Based Training, multimediales Lernen, Open and Distance Learning, computergestütztes Lernen u. a. Wikipedia


 

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Die Grammatik (Sprachlehre, altgriechisch [τέχνη] γραμματική, [technē] grammatikē „Kunst des Lesens und Schreibens“, von γράμμα, gramma, „Geschriebenes, Buchstabe“; lat. [ars] grammatica) bezeichnet in der Linguistik und Sprachforschung jede Form einer systematischen Sprachbeschreibung. Dabei steht der Begriff der Grammatik einmal für das Regelwerk selbst, auf der anderen Seite wird Grammatik auch für die Theorie über eine bestimmte Sprache oder Sprachfamilie verwendet. Teile der neueren grammatischen Forschung bestehen in der Frage, wie weit sich vor allem natürliche Sprachen auf formale Sprachen reduzieren lassen (siehe Noam Chomsky). Mit dem Ausgang des 18. Jahrhunderts hat mit den Arbeiten von Franz Bopp eine Analyse der Sprachverwandtschaften anhand der Grammatiken begonnen, die bis heute den zentralen Forschungsgegenstand darstellt. Bei den alten Griechen (zum Beispiel Aristoteles), die diese Begriffsbildung eingeleitet haben, diente die Grammatik unter anderem in der Diskussion, ob die Sprache Menschenwerk sei. Wikipedia


 

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