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HumanitätHumanität und Lebensform
Die Arbeitsgruppe "Humanität und Lebensform" stellt am 31. Januar 2008 (14.15 bis 17.00 Uhr) Zwischenergebnisse ihrer Forschungen im Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen vor. Die Gruppe wird von Professor Dr. Dieter Sturma (Universität Bon
Die Arbeitsgruppe setzt sich mit der Frage nach den deskriptiven und normativen Bestimmungen der menschlichen Lebensform auseinander. Konkrete Anlässe hierfür sind jüngere Entwicklungen innerhalb der naturwissenschaftlich ausgerichteten Humanwissenschaften sowie auf dem Gebiet biomedizinischer Technologien. Thematische Schwerpunkte der Arbeitsgruppe sind die ethische Bewertung neuer biomedizinischer Techniken zur Verbesserung von Fähigkeiten und körperlichen Eigenschaften des Menschen sowie Implikationen der neueren Gedächtnisforschung für die Frage nach der Identität von Personen.
Themen der Präsentation sind: Die problematische Rede von der "Natur des Menschen" in den ethischen Debatten über Human Enhancement (Jan-Christoph Heilinger, Berlin); Kultürlichkeit statt Natürlichkeit: Ein Argument gegen Anthropotechniken (Dietmar Hübner, Bonn); Personale und biographische Identität (Katja Crone, Halle / Berlin).
Die Arbeitsgruppe ist Teil des Projekts "Der Humanismus in der Epoche der Globalisierung. Ein interkultureller Dialog über Menschheit, Kultur und Werte" (http://www.kwi-humanismus.de) am KWI. Ziel des von der Stiftung Mercator geförderten Projekts ist es, ein Verständnis vom Menschen zu entwickeln, das alle Kulturen übergreift und sie zugleich in ihrer Eigenart und Vielfalt zur Geltung kommen lässt. Hierbei gilt es, Potenziale für einen neuen Humanismus in verschiedenen kulturellen Kontexten auszuloten und so der besonderen Fähigkeit der Kulturwissenschaften, die im Zeitalter der Globalisierung in ihrer Orientierungsfunktion liegt, gerecht zu werden.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kwi-nrw.de oder unter der Telefonnummer 0201/7204-213.



