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Ruhr-Universität Bochum, 16.11.07

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Ruhr-Universität Bochum, 16.11.07

Schlagworte

Etrusker, Grab, RUBIN

In den Gräbern der Etrusker wandeln: RUBIN präsentiert virtuelles Museum

RUBIN im Internet - Grabbesichtigung online

Den kompletten Beitrag finden Sie im Internet unter http://www.rub.de/rubin
Ein etruskisches Grab können Sie online besichtigen unter: http://www.ruhr-uni-bochum.de/...in-herbst-07/videos/tori-1.wmv

Besucher müssen draußen bleiben

Die Malereien, die aus dem 6. bis 2. Jahrhundert vor Christus stammen, sind für die Forschung extrem wertvoll. Sie geben Aufschluss über die Entwicklung von Riten, die Geschichte der bestatteten Personen, die verwendeten Gefäße und vieles mehr während dieser 400 Jahre. Diese beeindruckenden Einblicke auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, verbot bisher die Empfindlichkeit der Grabstätten: Zu ihrem Schutz mussten Besucher zumeist draußen bleiben; nur ein Blick durch eine Glasscheibe ist vor Ort gestattet. Dank TARCHNA werden Besucher im virtuellen Museum bald auch in die Gräber hinabsteigen, die Grabkammern betreten und sich dort umsehen können. Zu Filmen zusammengefügte Zeichnungen der Innenräume machen es möglich. Das virtuelle Museum erlaubt es darüber hinaus, Informationen über die einzelnen Grabstätten abzurufen und sie in ihren historischen Kontext einzuordnen. Objekte, die über ganz Europa verteilt in Museen stehen, sind hier in einem virtuellen Raum zusammengetragen.


Lebensversicherung für archäologische Funde

Darüber hinaus ist TARCHNA eine Lebensversicherung für die einzigartigen Grabstätten: Hier wird archiviert, was durch Grabräuber, Witterung und Erdbeben ständig bedroht ist. Herzstück des virtuellen Museums ist die TARCHNA-Engine, ein Zusammenschluss mehrerer dezentraler Datenbanken, die die Informationen bereit halten, welche die Forscher gemeinsam eingegeben haben. Von einer übersichtlichen Benutzeroberfläche aus werden sie von Terminals verschiedener Museen aus zugänglich und auch via PDA bei einer Besichtigung der Grabstätten abrufbar sein. Eines der ersten Terminals wird in den Antikensammlungen der Ruhr-Universität Bochum aufgestellt werden.

Themen in RUBIN Herbst 2007

Naturwissenschaften: Sicher auf die sanfte Tour (Plasmasterilisation für den medizinischen Einsatz), Geisteswissenschaften: Damit das Wissen nicht in Rente geht (Personalentwicklung für den Mittelstand), Medizin: Wo bleibt der HIV-Impfstoff? (Die Immunabwehr gegen HIV-Infektionen aktivieren), Ingenieurwissenschaften: Wie Biogas in die Pipeline kommt (EU-Forschung für kleine und mittelständische Unternehmen); Facetten: In den Gräbern der Etrusker (Forschung für ein virtuelles Museum), Wasserstoff aus eigenem Anbau (Mikroalgen als Wasserstofffabriken), Trennen und Umwandeln (Strahlungszeitraum von nuklearem Abfall verkürzen), Nur ein paar Zellen (Pankreaskrebs frühzeitig erkennen), Die Molekulare Zaubertafel (Chemiker schreiben und lesen im Nanobereich), Jahrmarkt der Religionen (Europas religiöse Vielfalt), Europa geht unter die Erde (Das größte Tunnelbauprojekt, das es je gab), Das Hirn des Torwarts beim Elfmeter (Wie das Gehirn Bewegungsabläufe steuert); RUBIN im Netz: http://www.rub.de/rubin

Weitere Informationen

Dr. Cornelia Weber-Lehmann, Kustodin der Antikensammlung, Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-24738, E-Mail: cornelia.weber-lehmann@rub.de

Weitere Informationen:


Dr. Josef König, Ruhr-Universität Bochum
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Die Etrusker (lat. Etrusci, Tusci; griech. Τυρσηνοί, Τυρρηνοί Tyrsenoi, Tyrrhenoi, davon abgeleitet Tyrrhenisches Meer = etruskisches Meer), die sich selbst Rasenna nannten, waren ein antikes Volk, das im nördlichen Mittelitalien im Raum der heutigen Regionen Toskana, Umbrien und Latium lebte. Die etruskische Kultur ist in diesem Gebiet zwischen 800 und 100 v. Chr. nachweisbar. Die Etrusker gingen nach der Eroberung durch die Römer (300 bis 90 v. Chr.) im Römischen Reich auf. Wikipedia


 
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Das Grab ist mit dem Totenkult der Kulturen verbunden. Aufgrund der Begräbnis- oder Sepulchralkultur finden Archäologen seit dem Neandertaler die Spuren von Bestattungen. Es war bereits sehr früh eine Erdgrube zur Deponierung der sterblichen Überreste von Menschen. Allerdings wurden mesolithische Bestattungen offenbar auch in Køkkenmøddingern (Muschelabfallhaufen) vorgenommen. Teilweise sind Gräber die reichsten und vielfältigsten Zeugnisse von Kulturen. So wurden sie zum wichtigen Gegenstand der archäologischen Forschung. Wikipedia


 
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