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Gerda Henkel Stiftung, 09.01.08

Gerda Henkel Stiftung schreibt Gerda Henkel Preis 2008 aus

Auf Qualität und Bedeutung geisteswissenschaftlicher Erträge aufmerksam zu machen, ist Zweck des international ausgeschriebenen Gerda Henkel Preises. Er stellt individuelle Forschungsleistungen heraus; Institutionen und Forschergruppen sind von dem Verfahren ausgeschlossen. Besondere Berücksichtigung finden Einzelarbeiten und Lebenswerke in den von der Stiftung geförderten Disziplinen: Archäologie, Geschichtswissenschaften, Historische Islamwissenschaften, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte sowie Ur- und Frühgeschichte. Nominierungen können bis 31. März 2008 eingereicht werden. Selbstbewerbungen sind nicht möglich.

Über die Vergabe des Gerda Henkel Preises befindet das Kuratorium der Stiftung auf Basis einer Empfehlung der Jury. Diese besteht aus den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats - Prof. Dr. Andreas Tönnesmann (Vorsitz, Zürich), Prof. Dr. Rudolf Schlögl (Konstanz), Prof. Dr. Willibald Steinmetz (Bielefeld) und Professor Dr. Martin Zimmermann (München) - sowie aus unabhängigen Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft und Politik: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Frühwald (Augsburg), Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff (Düsseldorf) und Prof. Dr. Christina Weiss (Berlin). Den Vorsitz der Jury führt Prof. Dr. Lord Ralf Dahrendorf (London). Dem Kuratorium der Gerda Henkel-Stiftung gehören an: Julia Schulz-Dornburg (Vorsitz, Barcelona), Dr. Hans-Dietrich-Winkhaus (Düsseldorf), Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke (Freiburg), Prof. Dr. Franz Georg Maier (Ehrenmitglied, Küsnacht), Prof. Dr. Meinhard Miegel (Bonn) und Dr. Michael Muth (München). Kuratorium und Jury treffen ihre Entscheidung im Sommer 2008.

Der Gerda Henkel Preis wird alle zwei Jahre vergeben. 2006 nahm ihn der Kunsthistoriker Prof. Dr. Martin Warnke (Hamburg) für seine Arbeiten zur politischen Ikonographie entgegen. Die diesjährige Verleihung erfolgt am 10. November 2008 im Rahmen einer Festveranstaltung in Düsseldorf.

Weitere Informationen:


Dr. Sybille Wüstemann, Gerda Henkel Stiftung
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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