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FernUniversität in Hagen, 30.06.99

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FernUniversität in Hagen, 30.06.99

FernUni-TV: Konflikte lösen, Gewalt vermeiden

"Konfliktlösung" ist das Thema der nächsten Sendung "Hochschule aktuell - Das Magazin aus der Hochschule" der Fern-Universität im WDR-Fernsehen am Samstag, 3. Juli, 8.30 bis 9.00 Uhr. Verantwortliche und Teilnehmer des Weiterbildungsstudiengangs "Friedens- und Konfliktforschung" der Fern-Universität nehmen Stellung zum Kosovo-Konflikt und zeigen, wie anwendungsbezogen die Friedenswissenschaft sein kann. Die Zuschauer erfahren u. a., wie sie selbst im Alltagsleben Konflikte besser vermeiden und lösen können. Die Sendung ist bundesweit terrestrisch, via Kabel und Satellit (Astra 19,2° Ost, Kanal 39, 11.053 GHz) zu empfangen.

Um das angesichts der Balkan-Ereignisse brennend aktuelle Thema Konfliktlösung dreht sich die nächste Sendung "Hochschule aktuell - Das Magazin aus der Hochschule" der Fern-Universität im WDR-Fernsehen am Samstag, 3. Juli, 8.30 bis 9.00 Uhr. Verantwortliche und Teilnehmer des Weiterbildungsstudiengangs "Friedens- und Konfliktforschung" der Fern-Universität nehmen Stellung zum Kosovo-Konflikt und zeigen, wie anwendungsbezogen die Friedenswissenschaft sein kann. Die Zuschauer erfahren u. a., wie sie selbst im Alltagsleben Konflikte besser vermeiden und lösen können. Obwohl zum Zeitpunkt der Aufzeichnung die aktuellen Friedensentwicklungen noch nicht absehbar waren, zeugen die verschiedenen Betrachtungsweisen und diskutierten Lösungsmöglichkeiten von einer intensiven Auseinandersetzung der Teilnehmer mit dieser Thematik.


Konfliktlösung mit Hilfe der Wissenschaft

Konfliktbearbeitung ist nicht nur Sache der Politik. Ebenso wie Konflikte in gesellschaftlichen Prozessen ihre Ursachen haben, ist auch das Handeln in Konflikten gesellschaftlich orientiert. Wissenschaftliche Analyse kann und soll helfen, Ursachen und Lösungswege aus Gewaltspiralen aufzuzeigen und so zur Verminderung von Gewalt beizutragen. Die FernUni-TV-Sendung gewährt Einblicke in das Bemühen der Wissenschaft, entsprechende Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. In der Sendung wird durch Interviews mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedensten Berufsgruppen dokumentiert, welchen Nutzen diese Kenntnisse im Alltag bringen können. Gleichzeitig wird auf die vielfältigen Themen, Methoden und Probleme dieser Wissenschaft als Transdisziplin aufmerksam gemacht. Zu Wort kommen u. a. der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Frieden und Demokratie, Prof. Dr. Hajo Schmidt, ein ehemaliger Bundeswehroffizier, eine Supervisorin sowie ein Mediator.

FernUniversität bietet Weiterbildung

Das Institut für Frieden und Demokratie der FernUniversität, eines der wenigen interdisziplinären friedenswissenschaftlichen Universitätsinstitute Deutschlands, hat es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere das Verhältnis von Demokratie und Frieden zu untersuchen und wissenschaftliche Expertise mit politischer Praxis zu verbinden. Aus diesem Grund bietet es seit Jahren eine Weiterbildung mit Universitätszertifikat in Friedens- und Konfliktforschung an. Das im deutschsprachigen Raum einmalige Angebot der Weiterbildung Friedens- und Konfliktforschung richtet sich mit jährlich wechselndem Thema an Interessierte, die sich friedenswissenschaftliche Grundkenntnisse aneignen wollen.

Die Sendung ist bundesweit terrestrisch, via Kabel und Satellit (Astra 19,2° Ost, Kanal 39, 11.053 GHz) zu empfangen.

Weitere Informationen: http://www.fernuni-hagen.de/WDRSENDUNG

Weitere Informationen:


Gerd Dapprich, FernUniversität in Hagen
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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