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Universität zu Köln, 02.11.04

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Universität zu Köln, 02.11.04

Evaluation der Lehramtstudiengänge

Evaluation der Lehramtstudiengänge
Qualität des Lehrangebotes der Philosophische Fakultät als gut zu bewerten

Die Qualität des Lehrangebotes der Philosophische Fakultät der Universität zu Köln ist durchgehend als gut zu bewerten, Schwachstellen gibt es lediglich in der Koordination der pädagogischen und fachwissenschaftlichen Anteile und vor allem in der sächlichen Ausstattung wie etwa der Qualität der Hörsäle. Dies ist das Ergebnis einer aufwendigen empirische Befragung der Studierenden, die Dr. Tobias Richter vom Psychologischen Institut der Universität durchgeführt hat.


Die Philosophische Fakultät der Universität zu Köln ist eine der größten lehrerausbildenden Einrichtungen Deutschlands. Die Qualität der hier geleisteten Arbeit wurde in den beiden vergangenen Semestern einer umfassenden Überprüfung unterzogen. Wie die vier anderen lehrerausbildenden Fakultäten der Universität (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, Erziehungswissenschaftlichen Fakultät und Heilpädagogischen Fakultät) auch, hat die Philosophische Fakultät im Wintersemester 2003/2004 einen ausführlichen Evaluationsbericht erstellt, in dem die Stärken und Schwächen in der Lehrerausbildung analysiert wurden.

Befragt wurden sowohl die Lehramts- wie auch die Magisterstudierenden der vier großen lehrerausbildenden Fächer Germanistik, Anglistik, Romanistik und Geschichte sowie Erziehungswissenschaft. Sie sollten Auskunft geben über ihre Zufriedenheit mit der Qualität der Lehrveranstaltungen, ihrer Einschätzung der Dozenten und den Rahmenbedingungen des Studiums. Insgesamt zeigten sich die in einer Stichprobe von rund 1.500 Studierenden Befragten sehr zufrieden mit der Qualität des Kölner Lehramtsstudiums ebenso wie des Magisterstudiums.

Der Dekan der Fakultät, Professor Dr. Bernd Manuwald, zeigte sich sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Er verwies auf die großen Anstrengungen, die die Fakultät unternimmt, um auch in einer Zeit sich zunehmend verschlechternder Rahmenbedingungen, die sich besonders an einer der größten deutschen Universitäten bemerkbar machen, weiterhin ein attraktives und niveauvolles Studium zu gewährleisten. Er erklärte, dass die Fakultät des angesichts der Rahmenbedingungen überraschenden und erfreulichen Studierendenurteils weiterhin daran arbeiten wird, im Zuge eines kontinuierlichen Qualitätsprozesses die erkannten Schwachstellen zu beseitigen und die Studienbedingungen weiter zu optimieren.

Der Evaluationsbeauftragte der Fakultät, Professor Dr. Peter J. Brenner, der die Evaluation konzipiert und geleitet hat, verwies auf die Bedeutung, die solche Qualitätsprozesse in einer modernen Universität, zumal einer in der Kölner Größenordnung, haben. Er macht aber auch darauf aufmerksam, dass Evaluationen dieser Art einen enormen finanziellen und personellen Aufwand erfordern, der von der Fakultät mit ihren rund 15.000 Studierenden auf Dauer nicht allein getragen werden könne.

Die Ergebnisse dieser internen Evaluation wurden vom Evaluationsbeauftragten der Fakultät und dem Rektorat vorgelegt, das auf dieser Grundlage eine externe Kommission mit der Evaluation des Lehramtsstudiums an der Universität beauftragte. Diese Kommission legte am Ende des Sommersemesters ihren Bericht mit eigenen Strukturvorschlägen vor. Nachdem einzelne Dozenten und Institute schon seit langem ihre eigenen internen Evaluationen durchgeführt hatten, ist mit diesem Projekt die erste große Evaluation der Philosophischen Fakultät in Köln durchgeführt worden. Die Evaluation hat bei Dozenten wie Studierenden große Akzeptanz gefunden; ihr Verlauf und ihre Ergebnisse werden vom Evaluationsbeauftragten Brenner als gutes Zeichen dafür gewertet, dass derartige Evaluationen künftig einen festen Platz im Qualitätsmanagement der Fakultät erhalten werden.

Verantwortlich: Dr. Wolfgang Mathias

Für Rückfragen steht Ihnen Diana Kurth unter der Telefonnummer 0221/470-6374 der Faxnummer 0221/470-5133 und der E-Mail Adresse diana.kurth@uni-koeln.de zur Verfügung.
Unsere Presseinformationen finden Sie auch im World Wide Web (http://www.uni-koeln.de/organe/presse/pi/index.html).
Für die Übersendung eines Belegexemplars wären wir Ihnen dankbar.


Gabriele Rutzen, Universität zu Köln
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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