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Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, 24.07.07

Evaluation aus der Klientenperspektive


Welchen Nutzen haben Behinderte von zunehmenden ambulanten Hilfsangeboten? Wie profitieren Kinder ausländischer Herkunft in Kindertagesheimen von Frühfördermaßnahmen zum Zweit-Spracherwerb? Was bedeutet Schuldnerberatung für überschuldete psychisch Kranke? Welchen Einfluss haben Pflegesprechstunden auf die Mobilität von sehr alten, hochkranken Menschen? Alle diese Fragestellungen beziehen sich auf die Tätigkeiten von Einrichtungen des Sozial- bzw. Gesundheitswesens; im Mittelpunkt stehen extrem verletzungsgefährdete Zielgruppen. Es wird jeweils nach Wirkungen von Interventionen gefragt, wobei die Perspektive der Klientinnen und Klienten im Fokus steht.


Das gemeinsame Dach der hier exemplarisch aufgeführten Fragestellungen, die aktuell von Forscherinnen und Forschern der Fakultät Soziale Arbeit und Pflege an der HAW Hamburg bearbeitet werden, findet sich im Forschungsschwerpunkt "Evaluationsforschung im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich - Effekte für Nutzerinnen und Nutzer". Hier werden Forschungskompetenzen gebündelt, Synergien befördert und die Fakultät als Kompetenzzentrum für Evaluationsforschung in entsprechenden Einrichtungen herausgestellt. Der Themenschwerpunkt der aktuellen Ausgabe von "standpunkt : sozial" widmet sich der Vorstellung dieses Forschungsschwerpunktes und seiner einzelnen Projekte, ausgewählter Ergebnisse und methodischer Herangehensweisen.

Der Info-Teil dieses Heftes beschäftigt sich u.a. mit "Hamburger Verhältnissen": der Verteilung von Armut und Reichtum am Beispiel der reichen Stadt Hamburg und einer Bilanz der Hamburger Kinder- und Jugendarbeit in den vergangenen 30 Jahren. Berichtet wird außerdem über zwei innovative Projekte: ein lebenswelt- und sozialraumorientiertes Projekt zur Frühintervention bei drohender Kindesvernachlässigung und -misshandlung und einen erfolgreichen neuen Ansatz zur Gesundheitsförderung für alte Menschen. Dass Soziale Arbeit der Erinnerungsarbeit im Hinblick auf die eigene Geschichte bedarf, veranschaulicht der Beitrag "Als "asozial" verfolgt - Mädchen im Jugendkonzentrationslager Uckermark". Über Soziale Arbeit in außereuropäischen Ländern informieren die Beiträge "Das Projekt "Niños del Fortín" - Soziale Arbeit in León, Nicaragua" und "Die Arbeit geht weiter"; Tsunami-Hilfe in Südindien". Daneben gibt es wie immer Informationen aus der Fakultät, Personalien, Veranstaltungshinweise und Buchbesprechungen.

Das Heft umfasst 120 Seiten und kann für 7 ¤ (inkl. 2 ¤ Versand) bestellt werden.

Bestellungen:
HAW Hamburg, Fakultät Soziale Arbeit und Pflege
standpunkt : sozial
Saarlandstraße 30, 22303 Hamburg
dietrich.treber@sp.haw-hamburg.de

Weitere Informationen:


Ina Weidmann, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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