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Wissenschafts-Pressekonferenz e.V., 20.04.04

EU-Osterweiterung: Krankheitserreger auf dem Vormarsch?

Am 1. Mai 2004 treten zehn neue Länder der EU bei. Unter ihnen einige, die mit ernstzunehmenden Infektionskrankheiten zu kämpfen haben. So ist in Estland beispielsweise jeder 200ste Bürger, in Lettland jeder 500ste HIV positiv.

Auch die Tuberkulosezahlen in den Baltischen Staaten sind erschreckend hoch. Sie liegen bei 40 (Estland) bis 70-80 pro 100.000 Einwohnern in Lettland und Litauen. Dabei sind 30 Prozent auf einzelresistente, zwischen neun und zwölf Prozent aller neuen Tuberkulosefälle auf multiresistente (MDR)-Tuberkulosestämme zurückzuführen, die zu behandeln extrem schwer und teuer ist.


Tuberkulose ist zudem die häufigste Erkrankung HIV-Infizierter. Weltweit ist mehr als ein Drittel der Bevölkerung mit Tuberkel-Erregern infiziert.

Diese Problematik wirft viele Fragen auf: Wie ernst ist die epidemiologische Situation für gefährliche Infektionskrankheiten in den neuen Beitrittsländern? Steigert eine Europäische Union mit erweiterten Grenzen die Ausbreitung ansteckender Krankheiten? Ist die EU auf eventuelle Pandemien vorbereitet? Kann sie helfen, die gesundheitliche Lage in den osteuropäischen Staaten zu verbessern?

Es diskutieren:

Prof. Dr. Stefan H.E. Kaufmann
Direktor der Abteilung Immunologie am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Berlin

Prof. Dr. Reinhard Kurth
Präsident des Robert Koch-Instituts, Berlin

Barbara Gessler
Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission, Bonn

Moderation: Volker Stollorz

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Donnerstag, 22. April 2004 um 16.00 Uhr
im Wissenschaftszentrum Bonn-Bad Godesberg, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Sitzungsraum S3/S4, Haupteingang

Anfahrtsskizze: http://www.wzbonn.de/weg.html

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Hintergrund:
http://www.rki.de/INFEKT/INFEKT.HTM
www.unaids.org , www.eurohiv.org, www.theglobalfund.org/, http://www1.worldbank.org/hiv_aids/,
www.baltichealth.org/balticproject/projects.php,
http://www.mpiib-berlin.mpg.de/de/institut/immunologie.htm,
http://www.europa.eu.int/...view/strategy/ecdc/ecdc_en.htm,
http://www.eu-kommission.de/html/wir/wir_00.asp
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!!!!! Die WPK wird im Internet unter http://www.wpk.org übertragen! Benötigt werden dazu Benutzerkennung und Passwort (die für den Mitgliederzugang der WPK-Internet-Seiten gelten) !!!!!

Wer noch kein "Quick Time" auf seinem Rechner hat, sollte die Ladezeit beachten und sich frühzeitig zuschalten!!
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Weitere Informationen:


Geschäftsstelle Wissenschafts-Pr, Wissenschafts-Pressekonferenz e.V.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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