Hilfe: Sie befinden sich auf...

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und..., 01.02.05

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und..., 01.02.05

Entwurf der neuen zahnmedizinischen Approbationsordnung sieht engere Anbindung an Humanmedizinstudium bereits vor

Erklärung zu den vom Wissenschaftsrat angeregten Reformen für die Zahnmedizin an den Universitäten durch den Präsidenten der wissenschaftlichen Dachorganisation der zahnmedizinischen Fachgesellschaften in Deutschland, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), Prof. Dr. Georg Meyer (Universität Greifswald):

Prof. Dr. Georg Meyer (Uni Greifswald), Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

"Die Zahnmedizin ist die größte Disziplin innerhalb der medizinischen Fachbereiche. Aufgrund spezieller medizinischer Aufgaben hat sie sich in vielen Ländern zu einem eigenen Studiengang entwickelt, der von vornherein zu einem Facharzt führt. Dessen Aufgabenspektrum wäre aber mit dem Begriff 'Orale Medizin' treffender zu charakterisieren als mit der geläufigen Bezeichnung 'Zahnarzt'. In einigen Ländern (z.B. Österreich, Italien u.a.) ist es bzw. war es bis vor kurzem so, dass die Weiterbildung zum Zahnarzt ein abgeschlossenes Medizinstudium voraussetzte.


In Deutschland waren das Medizin- und Zahnmedizinstudium - wenigstens bis zum Physikum - nahezu identisch, bevor allein die Approbationsordnung Medizin geändert wurde beispielsweise mit zentralem Physikum bereits nach vier Semestern u.a.. Erst seit diesem Zeitpunkt (vor ca. 20 Jahren) drifteten die beiden Studiengänge deutlich auseinander. Nun fordert der Wissenschaftsrat völlig zurecht Lehre, Forschung und damit auch Krankenversorgung der Zahnmedizin wieder sehr viel enger mit den anderen medizinischen Disziplinen zu vernetzen. Dazu gehören dann aber auch eine Angleichung der Betreuungsverhältnisse, eine Erhöhung der Forschungsetats und eine kostendeckende Vergütung zahnmedizinischer Leistungen durch die zuständigen Kostenträger ohne Abstriche.

Der von der Vereinigung Zahnmedizinischer Hochschullerer (VHZMK) erarbeitete und kürzlich verabschiedete Entwurf einer neuen Approbationsordnung beinhaltet insbesondere eine engere (Wieder-)Anbindung an das Humanmedizinstudium. Dieser Entwurf wird dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziales (BMGS) nach konzertierter Abstimmung über die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) in den kommenden Wochen zugestellt werden.

Auf der letzten Vorstandssitzung der DGZMK, wurde am vergangenen Wochenende empohlen, insbesondere interdisziplinär ausgerichtete Forschungsprojekte zu fördern. Weiterbildende, kostenpflichtige (Master-)Studiengänge, an denen sowohl niedergelassene Zahnärzte als auch postgraduale Studenten (und hier gibt es zahlreiche ausländische Bewerber) teilnehmen können, sind bereits etabliert und werden zukünftig im Bereich der Zahnmedizin auf deutlich breiterer Basis stattfinden. Beispielhaft sind hier zu nennen der Masterstudiengang für Computergestützte Funktionslehre an der Universität Greifswald, der sich exakt an den Bologna-Kriterien orientiert sowie implantologische Studiengänge an den Universitäten Tübingen/London und seitens der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) in Zusammenarbeit mit der Steinbeiss-Hochschule in Berlin."

Weitere Informationen:


Markus Brakel, Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
jetzt erschienen: Neue Quellen zur Goethezeit - Briefe an Jean Paul 1794 bis 1797 
 Uni DuE: Expertise: Gutachten sind schlechter als ihr Ruf