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Deutsches Zentrum für Altersfragen, 01.02.08

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Deutsches Zentrum für Altersfragen, 01.02.08

DZA Vortragsreihe - 21.02.2008 - 17:30 - Entwicklung der Gesundheit und Auswirkungen auf den zukünftigen Pflegebedarf in Deutsch

In der alternswissenschaftlichen und alternspolitischen Vortragsreihe des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA), Berlin, wird Prof. Dr. Gabriele Doblhammer-Reiter (Rostocker Zentrum zur Erforschung des demografischen Wandels) am 21.02.2008 um 17:30 zu

Auch in Deutschland kam es in den letzten Jahrzehnten zu einer generellen Verbesserung des Gesundheitszustandes der älteren Bevölkerung und damit zu einem Rückgang der Pflegebedürftigkeit. Durch den Anstieg der Lebenserwartung wird es in Zukunft mehr ältere Menschen in immer höheren Altersgruppen geben. Dadurch werden mehr Menschen Pflege benötigen als heute. Das muss aber nicht automatisch einen höheren Bedarf an institutioneller Pflege bedeuten, denn zumindest in den nächsten 30 Jahren wird der Anteil der mit einem Partner zusammenlebenden älteren Menschen steigen.

Um den Anstieg und die Art des zukünftigen Pflegebedarfs abschätzen zu können ist es notwendig, die zukünftige Bevölkerung hinsichtlich der Fragen "Wer benötigt Pflege?" und "Wer kann pflegen?" zu untersuchen. Dazu ist es entscheidend, die Bevölkerungskomposition zu betrachten: Sind ein Partner oder Kinder vorhanden, die Pflegeaufgaben übernehmen könnten? Welchen sozio-ökonomischen Status werden die zukünftigen Alten haben und werden sie in der Lage sein aus eigenen finanziellen Ressourcen für Pflegeausgaben aufzukommen.

Der Vortrag präsentiert Ergebnisse zu Trends in Behinderung und Pflegebedürftigkeit und stellt Pflegebedarfsprognosen vor, die im Rahmen der EU Projekte FELICIE (Future Elderly Living Conditions in Europe) und Maggie (Major Ageing and Gender Issues in Europe) erarbeitet wurden.

Weitere Informationen:


Dr. Andreas Motel-Klingebiel, Deutsches Zentrum für Altersfragen
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Die Demographie (auch Demografie geschrieben, griechisch δημογραφία, von δήμος, démos – Volk und γραφή, graphé – Schrift, Beschreibung) bzw. Bevölkerungswissenschaft ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit dem Leben, Werden und Vergehen menschlicher Bevölkerungen befasst, sowohl mit ihrer Zahl als auch mit ihrer Verteilung im Raum und den Faktoren, insbesondere auch sozialen, die für Veränderungen verantwortlich sind. Die Erforschung der Regelmäßigkeiten und Gesetzmäßigkeiten in Zustand und Entwicklung der Bevölkerung wird vor allem mit Hilfe der Statistik erfasst und gemessen, dazu werden Beschreibungs- und Erklärungsmodelle entwickelt. Wikipedia


 
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Mit Pflegebedarf wird die „Summe der Tätigkeiten“ in Minuten pro Tag oder einem anderen Zeitraum beschrieben, „bei denen eine teilweise oder vollständige Unterstützung einer Person durch Dritte erforderlich“ geworden oder beabsichtigt ist. Unter „Pflegebedarf“ versteht man somit die notwendigen Leistungen, die eine Person unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen und dem Anspruch der Ganzheitlichkeit benötigt, um aus professioneller Sicht eine qualitativ hochwertige gesundheitliche Versorgung zu gewährleisten. Wikipedia


 

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