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HoF Wittenberg - Institut für Hochschulforschung, 07.09.04

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HoF Wittenberg - Institut für Hochschulforschung, 07.09.04

Die DDR als Vermittlungsproblem - Tagungsdokumentation erschienen

"DDR-Geschichte vermitteln. Ansätze und Erfahrungen in Unterricht, Hochschullehre und politischer Bildung" ist der Titel eines Sammelbandes, der von der Stiftung Aufarbeitung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und von HoF Wittenberg - Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg herausgegeben wird. Die Tagungsdokumentation enthält neunzehn Beiträge von zwanzig Autorinnen und Autoren.

Seit 1990 ist die DDR ein Gegenstand kontroverser, öffentlicher Debatten. Auch die Forschung hat sich dem Thema in beeindruckendem Umfang angenommen. Wenig ist hingegen darüber bekannt, auf welche Weise die Forschungsergebnisse zur DDR in Schule, akademischer Lehre und politischer Bildung vermittelt werden. Die DDR als Vermittlungsproblem - dies ist der Ausgangspunkt des vorliegenden Bandes, der eine Tagung der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Instituts für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (HoF Wittenberg) dokumentiert.


"DDR-Geschichte vermitteln. Ansätze und Erfahrungen in Unterricht, Hochschullehre und politischer Bildung" enthält neunzehn Beiträge von zwanzig Autorinnen und Autoren

Inhalt:

Vorwort.

KONTEXTE.
Reinhard Kreckel: Acht Thesen zum Stand historischer Reflexivität in Deutschland.

Heinz Dieter Kittsteiner: Geschichtstheoretische Hintergründe des historischen Selbstverständnisses der DDR-Geschichtswissenschaft.

Martin Sabrow: Formung durch Forschung. Die DDR-Geschichtswissenschaft im historiographischen Rückblick.

Bernd Faulenbach: Die DDR als Gegenstand der Geschichtswissenschaft.

Konrad H. Jarausch: Die Zukunft der ostdeutschen Vergangenheit - Was wird aus der DDR-Geschichte?

Wolfgang Küttler: Zeitgeschichtliche und geschichtswissenschaftliche Orientierung zwischen Ankommen und Aufbrechen.

Thomas Ahbe: Die DDR im Alltagsbewusstsein ihrer ehemaligen Bevölkerung - Die Ostdeutschen als Produkt der DDR und als Produzenten von DDR-Erinnerungen.

FORSCHUNG & LEHRE.
Ulrich Mählert/Manfred Wilke: Die DDR-Forschung - ein Auslaufmodell? Die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur seit 1989

Peer Pasternack: Wozu die DDR lehren?

Jens Hüttmann: Deutungskonflikte über DDR-Geschichte aus Akteursperspektive.

Manuela Tesak: Die DDR als Gegenstand von Lehre und Forschung an österreichischen Universitäten 1989-2000.

Katja Naumann/Christian Lotz: "Ankommen" oder "Aufbrechen"? Anmerkungen zur gegenwärtigen deutschen Zeitgeschichtsforschung.

Ursula Heukenkamp: Warum und zu welchem Ende sollte man DDR-Literatur lehren? Probleme nachträglichen Verstehens.

Hendrik Berth: DDR und Wiedervereinigung in der psychologischen Lehre und Forschung.

SCHULE, MEDIEN UND POLITISCHE BILDUNG.
Dörte Hein: DDR-Geschichte im Internet - Zur Konstruktion eines multimedialen Gedächtnisses.

Rainer Eckert: Museum und Zeitgeschichte nach dem Ende der zweiten deutschen Diktatur - Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig.

Martina Weyrauch: Die DDR ist im Geiste immer dabei ... Ansätze und Konzepte politischer Bildung in Brandenburg.

Marianne Birthler: Mehr als ein Archiv - Beiträge der BStU zur Hochschullehre und politischen Bildung
.
Verzeichnis der Autoren und Autorinnen.

Das Buch ist zum Preis von 21,00 Euro im Buchhandel erhältlich.
Hüttmann, Jens/Mählert, Ulrich/Pasternack, Peer (Hg.), DDR-Geschichte vermitteln. Ansätze und Erfahrungen in Unterricht, Hochschullehre und politischer Bildung, Berlin: Metropol 2004. ISBN 3-936411-50-6

Inhaltliche Fragen beantwortet Jens Hüttmann

Telefon: 03491/466-142 oder 0160 / 147 02 36
Telefax: 03491/466-255
huettmann@hof.uni-halle.de

Weitere Informationen:


HoF Wittenberg, HoF Wittenberg - Institut für Hochschulforschung
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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