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Universität Trier, 11.05.99

Chronische Erschöpfungssyndrom CFS: Wenn nichts mehr geht

Internationaler Tag des Chronischen Erschöpfungssyndroms CFS am 12. Mai - Untersuchungen im Foprschungszentrum für Psychobiologie und Psychosomatik an der Universität Trier

Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist immer noch ein Rätsel für Betroffene, Ärzte und Wissenschaftler. Stellen Sie sich vor, Sie würden sich die ganze Zeit so fühlen wie nach einem Marathonlauf oder wie bei einer Grippe. Sie fühlen sich ausgelaugt, haben keine Energie, die Gelenke und Muskeln schmerzen, Sie haben Halsweh, sind oft fiebrig, die kleinste Anstrengung wirft Sie aus der Bahn. Diese Vielzahl an Beschwerden erleben CFS-Patienten täglich. Oft entstehen diesen Patienten noch weitere Probleme, da sie als faul oder verrückt angesehen werden. Die sozialen Kontakte brechen ab, da man nicht mehr weggehen kann, man bekommt Probleme bei der Arbeit, pilgert von Arzt zu Arzt, ohne Besserung zu erfahren.

Um die Situation der Betroffenen zu verbessern und diese Krankheit bekannt zu machen, haben Selbsthilfegruppen den 12. Mai als Internationalen Tag des CFS ins Leben gerufen. Gerade in Deutschland ist diese heimtückische Erkrankung noch nahezu unbekannt. Folge davon ist oft eine Diskriminierung betroffener Patienten und so eine weitere Verschlechterung des ohnehin miserablen Zustands. Interessenten und Betroffene können sich an den Selbsthilfeverein Fatigatio e.V. (Postfach 410261, 53024 Bonn) wenden und Informationsmaterial anfordern.

Das Forschungszentrum für Psychobiologie und Psychosomatik der Universität Trier (FPP) ist unter Leitung von Prof. Dr. Hellhammer, Prof. Dr. Ehlert und Diplompsychologe Jens Gaab aktuell dabei, Patienten mit dieser mysteriösen Krankheit zu untersuchen. Hierbei stehen Verbindungen zwischen bestimmten Stresshormonen und dem Immunsystem im Brennpunkt des Interesses. "Sehr viele Patienten standen vor Ausbruch ihrer Krankheit unter erheblichem Stress, möglicherweise kommt es dabei zu einer Verschiebung des körperlichen Gleichgewichts, die dann die Vielzahl an Beschwerden bedingen können", sagt Diplompsychologe Jens Gaab. Untersuchungen, die am Forschungszentrum durchgeführt wurden, zeigen immer wieder, wie eng Körper und Geist verbunden sind. Untersucht wird zum Beispiel, wie betroffene Patienten auf Belastungssituationen körperlich und psychisch reagieren. Auch wird momentan geprüft, welche Behandlungsmöglichkeiten am besten wirken. Es steht zu hoffen, dass die Ergebnisse aus Trier dazu beitragen, diese Krankheit besser zu verstehen und zu behandeln.

Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist immer noch ein Rätsel für Betroffene, Ärzte und Wissenschaftler. Stellen Sie sich vor, Sie würden sich die ganze Zeit so fühlen wie nach einem Marathonlauf oder wie bei einer Grippe. Sie fühlen sich ausgelaugt, haben keine Energie, die Gelenke und Muskeln schmerzen, Sie haben Halsweh, sind oft fiebrig, die kleinste Anstrengung wirft Sie aus der Bahn. Diese Vielzahl an Beschwerden erleben CFS-Patienten täglich. Oft entstehen diesen Patienten noch weitere Probleme, da sie als faul oder verrückt angesehen werden. Die sozialen Kontakte brechen ab, da man nicht mehr weggehen kann, man bekommt Probleme bei der Arbeit, pilgert von Arzt zu Arzt, ohne Besserung zu erfahren.
Um die Situation der Betroffenen zu verbessern und diese Krankheit bekannt zu machen, haben Selbsthilfegruppen den 12. Mai als Internationalen Tag des CFS ins Leben gerufen. Gerade in Deutschland ist diese heimtückische Erkrankung noch nahezu unbekannt. Folge davon ist oft eine Diskriminierung betroffener Patienten und so eine weitere Verschlechterung des ohnehin miserablen Zustands. Interessenten und Betroffene können sich an den Selbsthilfeverein Fatigatio e.V. (Postfach 410261, 53024 Bonn) wenden und Informationsmaterial anfordern.

Das Forschungszentrum für Psychobiologie und Psychosomatik der Universität Trier (FPP) ist unter Leitung von Prof. Dr. Hellhammer, Prof. Dr. Ehlert und Diplompsychologe Jens Gaab aktuell dabei, Patienten mit dieser mysteriösen Krankheit zu untersuchen. Hierbei stehen Verbindungen zwischen bestimmten Stresshormonen und dem Immunsystem im Brennpunkt des Interesses. "Sehr viele Patienten standen vor Ausbruch ihrer Krankheit unter erheblichem Stress, möglicherweise kommt es dabei zu einer Verschiebung des körperlichen Gleichgewichts, die dann die Vielzahl an Beschwerden bedingen können", sagt Diplompsychologe Jens Gaab. Untersuchungen, die am Forschungszentrum durchgeführt wurden, zeigen immer wieder, wie eng Körper und Geist verbunden sind. Untersucht wird zum Beispiel, wie betroffene Patienten auf Belastungssituationen körperlich und psychisch reagieren. Auch wird momentan geprüft, welche Behandlungsmöglichkeiten am besten wirken. Es steht zu hoffen, dass die Ergebnisse aus Trier dazu beitragen, diese Krankheit besser zu verstehen und zu behandeln.

UNIVERSITÄT TRIER
PRESSEMITTEILUNG
Herausgegeben von der Pressestelle
Leitung: Heidi Neyses
54286 Trier
Telefon: 06 51/2 01-42 39
Fax: 06 51/2 01-42 47

94/1999 12. Mai 1999


Heidi Neyses, Universität Trier
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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