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Technische Universität Dresden, 30.09.03

BIOTECHNICA: TU-Experten präsentieren rechnergestützte Lernmodelle für eine qualifizierte Ausbildung

BIOTECHNICA (7. bis 9. Oktober 2003), Hannover, Halle 3, Stand C46, Gemeinschaftsstand "biosaxony": Fit für die Biotechnologie

Eine neue Generation von Wissenschaftlern und qualifiziertem Laborpersonal "steuert" den Biotechnologiestandort Sachsen auf einem erfolgreichen Kurs. In den Hochtechnologie-Laboratorien wird zunehmend qualifizierter Nachwuchs gebraucht, um auch in der Zukunft bestehen zu können. Gefragt sind junge Leute, die sich mit den neuesten Technologien auskennen.

Mit neuartigen computergestützten Lernmodellen tragen Prof. Dr. Peter Storz und sein kleines Wissenschaftlerteam am Institut für Berufliche Fachrichtungen der TU Dresden dazu bei, künftige Facharbeiter und Berufsbildner "fit" zu machen für die Anforderungen der Hightech-Branche Biotechnologie. Auf der BIOTECHNICA in Hannover präsentieren sie ihre jüngste Entwicklung: die Mikroskop-IMAQ-Bildanalyse als Lern- und Arbeitssystem. Die Dresdner Chemietechniker hatten die pfiffige Idee, ein Mikroskop mit einer Videokamera so auszurüsten, dass Bildsignale über eine Bilderfassungskarte im Computer gespeichert, verarbeitet und visualisiert werden können. Die Software IMAQ Vision Builder hilft dabei, Lage, Größe und Anzahl der Zellen exakt festzustellen. Die Auswertung der Mikroskopie-Bilder kann dann sehr rationell und effizient erfolgen und stellt verbesserte Entscheidungshilfen für die Arbeit zur Verfügung.

Umsetzen wollen die Erziehungswissenschaftler ihre innovative Idee Hand in Hand mit ihren Partnern - sieben sächsischen Unternehmen des Klein- und Mittelstandes. Zur Zeit "stricken" die Verbundpartner eifrig an einem entsprechenden Netzwerk. So entsteht am Technikum der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH ein Kompetenzzentrum für Naturwissenschaftliche Technologien und Personalqualifizierung. Ziel dieses Kompetenznetzwerkes ist es, neuartige technologische Lösungen wie die Mikroskop-Bildanalyse zum Arbeiten und Lernen auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen bedarfsgerecht umzusetzen und so deren Chancen am Markt zu verbessern.

Das Chemnitzer Unternehmen AMC-Analytik & Messtechnik GmbH stellt die Hardware-Komponenten für die Mikroskopie-Bildanalyse zur Verfügung.

Information für Journalisten: TU Dresden, Institut für Berufliche Fachrichtungen, Chemietechnik & Umweltschutz/Umwelttechnik, Prof. Dr. Peter Storz, Dr.-Ing. Hans Schneider, Tel. 0351 463-34984, Fax 0351 463-33020,
E-Mail: hans.schneider@mailbox.tu-dresden.de


Birgit Berg, Technische Universität Dresden
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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