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Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, 01.11.07

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Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, 01.11.07

Asklepios und Philips installieren neues Lichtkonzept in der AK Barmbek - Studie zeigt Nutzen farbiger Beleuchtung im Krankenhaus

Licht nimmt Angst! Nicht nur im dunklen Kinderzimmer, sondern auch in der medizinischen Diagnostik. In der Asklepios Klinik Barmbek wurde nun erstmals ein neuer, voll digitaler Angiografiearbeitsplatz mit einem Lichtkonzept von Philips ausgestattet.

Angiografie in der Asklepios Klinik Barmbek
Solcher/Asklepios

Angiografie in der Asklepios Klinik Barmbek
Solcher/Asklepios

Rund sechzig Projekte mit farbigem Licht in Untersuchungsräumen mit Großgeräten hat Philips inzwischen in Deutschland realisiert. In einer Studie, die das Unternehmen nun gemeinsam mit der FH Furtwangen durchführte, zogen Patienten, die in den Genuss der Ablenkung durch farbige Beleuchtung kamen, diese der reinweißen Arbeitsplatzausleuchtung deutlich vor. Rund 43 Prozent der Befragten empfanden das Liegen in einem Computer- oder Magnetresonanztomografen mit farbigem Licht als "sehr angenehm" - gegenüber nur 28 Prozent der Patienten, die mit Hilfe von weißem Licht untersucht wurden. Patienten, die in einen farbig ausgeleuchteten Untersuchungsraum kommen, gehen ruhiger in die Untersuchung und empfehlen das Krankenhaus im Anschluss eher weiter. Auch das medizinische Personal empfindet die lichtgestützte Zusammenarbeit mit den Patienten als angenehmer.


Das Barmbeker Lichtkonzept AmbiScene auf LED-Basis, steuert und verändert die Farbe und Intensität des Lichts in den Behandlungsräumen und schafft während der medizinischen Untersuchungen eine entspannende Atmosphäre, die zur Beruhigung und zum Wohlbefinden der Patienten beiträgt. Das System wurde gemeinsam mit einem modernen volldigitalen Röntgensystem mit Flachdetektor für den Eingriffsraum der Angiografie und Intervention, also der Untersuchung und Behandlung des Gefäßsystems, installiert. Damit bietet die Asklepios Klinik Barmbek ihren Patientinnen und Patienten neue und deutlich schonendere Möglichkeiten in der Gefäßdiagnostik und -therapie bei höchster Qualität der Untersuchungsergebnisse.

Mit der neuen Anlage können Gefäßverengungen (Stenosen zum Beispiel der Hals-, Becken-, oder Beingefäße) oder Gefäßaussackungen (Aneurysmen, zum Beispiel der Bauchschlagader) schnell erfasst und behandelt werden. In vielen Fällen können diese Untersuchungen und die minimal-invasiven Eingriffe am wachen Patienten bei vollem Bewusstsein durchgeführt werden. Diese Eingriffe sind zwar nicht schmerzhaft, doch die emotionale Belastung ist manchmal groß. Das neue Beleuchtungskonzept ist während der gesamten Prozedur aktiv und beruhigt den Patienten durch das speziell abgestimmte Farbenspiel. Dadurch lässt sich die Untersuchung oft sogar schneller durchführen und die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten fällt höher aus.

"Das Lichtkonzept ist für Patienten, und medizinisches Personal gleichermaßen mit erheblichen Vorteilen verbunden. Unsere Patienten fühlen sich entspannter, Angst und Unwohlsein während des Eingriffs verringern sich. Auch meine Mitarbeiter profitieren von der erleichterten Betreuung der Patienten, den besseren Arbeitsbedingungen und der höheren Effizienz ihrer Tätigkeit, was ihre Zufriedenheit und Motivation wesentlich steigert. Wir hoffen, dass diese hilfreiche Technik sich bei unseren Patienten weiter herumspricht," sagte PD Dr. med. Roland Brüning, Leiter der Radiologie im AK Barmbek. "Als weltweit führender Lichtanbieter und einer der größten Hersteller hochwertiger Medizintechnik kann Philips die Erfahrungen aus beiden Bereichen nutzen, um genau dies zu ermöglichen", ergänzte Jochen Franke, verantwortlich für den Geschäftsbereich Medizin Systeme in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dr. Jörg Weidenhammer, Geschäftsführer Medizin und Qualitätsmanagement der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, würdigte die Entwicklung des Philips-Lichtsystems aus fachlicher Betrachtung: "Das richtige Licht heilt, die Lichttherapie ist ein etabliertes und standardisiertes Verfahren in der Dermatologie wie in der Psychotherapie. In seiner hier eingeführten Abwandlung ist es für den Alltag der Diagnostik und Therapie im Krankenhaus eine echte Bereicherung."

Weitere Informationen:

Asklepios
Jens O. Bonnet, Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, Zentrale Dienste Presse und Kommunikation, Tel. 040/1818-842068, j.bonnet@asklepios.com

Asklepios ist eine der führenden internationalen Klinikketten. Die Gruppe trägt Verantwortung für mehr als 100 Einrichtungen, über 30 Tageskliniken, 20.000 Betten und 34.000 Mitarbeiter in Deutschland, Europa, den USA und künftig China. Jährlich vertrauen rund eine Million Patienten ihre Gesundheit Asklepios an. Mit diesen Kennzahlen und einer Umsatzverantwortung von rund 2,3 Milliarden Euro in der Gesamtgruppe ist Asklepios die größte private Klinikkette in der Bundesrepublik und in Europa. Die Hamburger Asklepios Kliniken sind mit rund 11.000 Mitarbeitern einer der größten privaten Arbeitgeber in der Hansestadt, dem bedeutendsten Klinikmarkt Deutschlands. Asklepios Kliniken in und um Hamburg: Altona, Barmbek, Harburg, Klinikum Nord (Ochsenzoll / Heidberg), St. Georg, Wandsbek, Westklinikum Rissen, Bad Oldesloe, Bad Schwartau.

Philips
Annette Halstrick, Pressereferentin Philips Medizin Systeme
Tel: 040/5078-2993, E-Mail: annette.halstrick@philips.com

Royal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist das weltweit führende Unternehmen für Healthcare, Lifestyle und Technology. Das Markenversprechen "sense and simplicity" verdeutlicht den Anspruch des Konzerns, Produkte, Dienstleistungen und Lösungen zu liefern, die auf die Bedürfnisse der Konsumenten zugeschnitten sind. Philips beschäftigt 125.800 Mitarbeiter in über 60 Ländern und erzielte 2006 einen Umsatz von 27 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist weltweit marktführend bei diagnostischer Bildgebung, Patientenüberwachungssystemen, energieeffizienten Beleuchtungslösungen, Elektro-Hausgeräten sowie Unterhaltungselektronik. Die deutsche Philips GmbH mit Sitz in Hamburg beschäftigt 7.200 Mitarbeiter und erzielte 2006 einen Umsatz von 3,63 Mrd. Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de

Weitere Informationen:


Jens Oliver Bonnet, Asklepios Kliniken Hamburg GmbH
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Angiografie bzw. -graphie nennt man die Darstellung von Blutgefäßen mittels diagnostischer Bildgebungsverfahren, beispielsweise Röntgen oder Magnetresonanztomografie. Hierzu wird ein Kontrastmittel, das heißt ein Stoff der den Bildkontrast verstärkt bzw. in der gewählten Untersuchungsmethode besonders gut sichtbar ist, in das Blutgefäß injiziert. Auf dem Bild der aufgenommenen Körperregion zeichnet sich dann der mit dem Kontrastmittel gefüllte Gefäßinnenraum ab. Das resultierende Bild nennt man Angiogramm. Es gibt Ärzte, die Angiografie umgangssprachlich mit Angio abkürzen. Wikipedia


 
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